Smart Frog – ein tolles einfaches Kamerasystem

Sicherheitskameras für den privaten Bereich sind ein topaktuelles Thema. Die Nachfrage nach »Plug-and Play«-Lösungen, die sich schnell und einfach installieren lassen, steigt. Wir haben die Smart Frog getestet – mit unserem Hund als Testobjekt.

Überwachungskameras haben Hochkonjunktur. Denn längst sind sie nicht mehr eine teure Investition. Praktisch jeder kann sich eine solche Videoüberwachung ins Haus holen und die Sicherheit seiner vier Wände selbst in die Hand nehmen. Auch wenn die Maßnahme vor allem der Abschreckung dient: Damit lässt sich in gewisser Weise schon das eigene Heim schützen, man kann Kinder und Haustiere im Blick behalten oder einfach nur aus der Ferne ein bisschen kontrollieren, ob zu Hause alles mit rechten Dingen zugeht.

In dieses Genre passt die Smart Frog Kamera, ein neuer Player auf dem Markt, der mit einer denkbar einfachen Installation und vielen interessanten Features wirbt. Dazu gehören neben Bewegungsmelder und digitalem Zoom auch Lautsprecher und Mikrofon. Wen immer man auf dem Bildschirm hat – man kann sogar Kontakt zu ihm aufnehmen.

Hochwertiges Design, gute Verarbeitung

Das Gerät kommt in einer handlichen Verpackung und macht beim Auspacken schon Spaß: Schönes Design mit detaillierter Bedienungsanleitung, alles übersichtlich, einladend und hochwertig gemacht. Mit einer Größe von nur 7,6 mal 11 Zentimetern ist die Kamera extrem handlich und kompakt. Das Gerät ist schnell platziert und nimmt dank Fischauge den ganzen Raum ins Visier. Die Anleitung ist übersichtlich und gut verständlich, die Software intuitiv und leicht zu installieren, schon nach fünf Minuten ist das Kamerasystem startklar.

Unser Hausfrauentest

Jetzt geht der Spaß los. Wir checken, ob alles einwandfrei funktioniert. Während einer von uns mit Smartphone den Raum verlässt, produziert sich der andere vor der Kamera, ruft, winkt und hüpft. Dabei fällt uns auf: Die Bildqualität ist wirklich gestochen scharf, auch das eingebaute Mikro ist gut. Lediglich der Lautsprecher könnte noch lauter sein.

Tyler ist das Objekt der Begierde

Zumindest für unseren Plan, den wir verfolgen. Wir wollen Tyler beobachten, unseren 11 Jahre alten Labradormix. Und ihn natürlich akustisch einnorden, wenn er sich Sperenzien erlaubt, während wir nicht im Haus sind. Er sieht zwar so aus, als könnte er kein Wässerchen trüben. Aber wir haben ihn in Verdacht, dass er allerhand ausheckt, sobald er sich unbeobachtet fühlt: es sich zum Beispiel auf unserem weichen Sofa bequem machen, was er natürlich nicht darf. Neuerdings haben wir auch den Eindruck, dass er Essen von der Küchentheke klaubt. Wie er da hochkommt, ist uns zwar ein Rätsel. Aber die Spuren auf dem Fußboden sprechen eine eindeutige Sprache.

Sehr guter Service!

Doch vorher gibt es noch einige organisatorische Dinge, die wir angehen müssen. Damit wir Videos überhaupt speichern können, haben wir ein Abo abgeschlossen. Leider wird weder auf der Website, noch in der Anleitung klar, wie wir die gespeicherten Videos anschauen können. Wir machen mehrere Versuche mit dem Handy und scheitern. Also kontaktieren wir den Service über den Support-Chat und erfahren, dass die Videos momentan ausschließlich mit dem Desktop Browser zu finden und anzuschauen sind. Diesen Hinweis gibt es bisher nur über den deutschen Support-Chat. Der hilft uns schnell und kompetent: Wir bekommen weitere Hinweise, was aktuell noch weiterentwickelt wird.

Was für eine Sprungkraft!

Tyler ist jetzt auf unserem »Radar«. Da sich Smart Frog über einen Bewegungsalarm aktiviert, bekommen wir regelmäßig Push-Up-Meldungen aufs Smartphone und haben genügend Zeit, uns rechtzeitig ins Kamerasystem zu hacken. Tagelang passiert nichts, doch dann geht es Knall auf Fall: Eines Morgens erleben wir dank Videoaufzeichnung mit, wie sich Tyler vom Sofa trollt, just in dem Augenblick, in dem er unseren Weckalarm aus dem Schlafzimmer hört. Und kurz darauf können wir beobachten, wie dieser große Hund auf dem Küchentresen steht. Ein beherzter Satz und schon ist Tyler oben. Diese Geschmeidigkeit und Sprungkraft hätten wir ihm gar nicht mehr zugetraut. Offensichtlich ist der Junge unfassbar gut im Training!

Fazit: Für uns hat die Smart Frog auf jeden Fall ihren Zweck voll erfüllt. Eine gute »Plug and Play«-Lösung, die mit einem Nachtsichtmodus sogar nachts für gute Bildqualität sorgt. Einziger Wehrmutstropfen? Die Kamera funktioniert über WLAN. Wenn das nicht stabil steht, fällt auch die Verbindung aus. Das kann mitunter für Aussetzer sorgen. Trotzdem stimmen Preis und Qualität dieses Produktes! Die Smart Frog Kamera kostet 149 €, ist aber auch für einen Preis von 5,99 € por Monat zu mieten.

Demnächst in unserem WIE EINFACH-Shop!





Artikel vom

von Franziska Wischmann

Franziska Wischmann, Redakteurin mit den Schwerpunkten Wissenschaft und Forschung,
hat mit dem Heranwachsen ihrer Kinder für sich ein spannendes neues Feld entdeckt:
Technik, Gadgets, Apps für jede Lebenslage.

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