Keine Spuren im Netz hinterlassen dank eBlocker

von Franziska Wischmann

Nur lästige Werbung ausschalten? Der neue eBlocker ermöglicht noch viel mehr: zum Beispiel im Netz völlig anonym zu surfen, ohne dass man ausspioniert werden kann. Der Traum eines jeden Datenschützers!

Kennen Sie das? Sie haben sich im Netz Urlaubsziele angeschaut und nach einer neuen Outdoorjacke gesucht und plötzlich tauchen überall Angebote zu diesen konkreten Themengruppen auf – gleichgültig, welche Sites Sie aufrufen? Das fühlt sich spooky an und hinterlässt die ungute Ahnung, dass eine Menge ganz persönlicher Daten gerade in die falschen Hände geraten sind.

Personalisierte Werbung ist nur die Spitze des Eisberges

„Leider ist es noch viel schlimmer, als man vermutet,“ warnt Christian Bennefeld. Der Mathematiker und IT-Spezialist Bennefeld kennt die Hintergründe: „Was wir auf der Oberfläche mit personalisierter Werbung wahrnehmen, ist nur die Spitze des Eisberges. Mit jedem Klick im Netz hinterlassen wir Spuren, die genaue Bewegungsprofile anlegen und uns zum gläsernen Menschen machen.“ Welche Seiten wir aufrufen, für welche Artikel wir uns interessieren, mit welchen Themenwelten wir uns beschäftigen, gibt Auskunft über politische Orientierung, ethnischen Herkunft, Familienstatus, Gesundheitszustand, ja selbst sexuelle Präferenzen.

eBlocker sorgt für echte Privatsphäre

Das will Christian Bennefeld jetzt ändern. Sein Ziel ist es, mit dem eBlocker wieder für Privatsphäre im Internet zu sorgen, für echte Privatsphäre, nicht die gefühlte. Und keiner wüsste besser, was man dafür tun muss. Denn jahrelang hat der Hamburger Datenspezialist mit seinem ersten großen Unternehmen eTracker selbst Nutzerdaten für Online-Marketing gesammelt und damit ein in Europa führendes Web-Analytics-Unternehmen etabliert. „Allerdings“, betont Bennefeld, „haben wir Nutzerdaten nur für den jeweiligen Kunden erfasst und sie nie für Website-übergreifende Profilierung oder gar für Online-Werbung genutzt.“ Schon damals hat ihn schockiert, in welchem Ausmaß private Daten ohne Wissen der Nutzer kostenlos von Konzernen abgegriffen werden.

Die wenigsten wissen, was passiert

Das hat ihn so nachhaltig beeinflusst, dass Bennefeld die Spur gewechselt hat. „Mit dem eBlocker erfülle ich mir meinen Lebenstraum”, bekennt er. „Ich möchte der Internetgemeinde die Hoheit über ihre Daten zurückzugeben und dafür sorgen, dass absolut anonymes Surfen möglich ist.” Vor allem jenen, die bisher nicht über das nötige Hintergrundwissen verfügen, um einschätzen zu können, wann sie wem womit welche Informationen preisgeben. „Den wenigsten ist doch bewusst, dass sich ein Internetkonzern wie Google mit der Zustimmung von Nutzungsbedingungen hintenherum ihre personenbezogenen Nutzerdaten sichert“, kritisiert der Experte.

Einfache Installation, einfache Anwendung

Doch damit ist jetzt Schluss. Der eBlocker verbindet eine leistungsstarke Sicherheitssoftware mit Open Source Hardware und blockiert sämtliche Drittanbieter-Dienste und Online-Werbung. Auch die Installation ist mehr als einfach: auspacken, mit dem Heimnetzwerk verbinden, einschalten und schon ist die Privatsphäre gesichert. Das Gerät selbst speichert keine Daten und wird über Updates ständig auf dem neusten Stand gehalten. Bennefeld: „Dafür ist zwar eine monatliche Gebühr fällig, aber die ist mit 5 bis 10 Euro vergleichsweise niedrig und garantiert, dass die Sicherheitssoftware immer auf dem neuesten Stand ist.”

Mit eBlocker richtig Geld sparen

Und noch etwas kann der eBlocker: die IP-Adresse anonymisieren und sogar verschleiern, von welchem Gerät aus man im Internet surft. Das bringt nicht nur bei heiklen oder intimen Suchanfragen im Netz eine Menge – es kann auch richtig Geld sparen. Wieso das so ist? Hinter manchen Anbietern versteckt sich ein System, das Dynamic Pricing genannt wird, zu deutsch Preisdiskriminierung. Kaum einer weiß, was das bedeutet. Doch Christian Bennefeld kann es erklären: „Einige Anbieter, zum Beispiel Reiseportale, erkennen, von welchem Gerät aus eine Reise angefragt und gebucht wird.” Seine Beobachtung: „Offensichtlich wird Smartphone-Nutzern eine höhere Mobilität und Kreditwürdigkeit eingeräumt, denn sie bekommen sehr häufig Hotels und Reisen zu deutlich günstigeren Konditionen angeboten als diejenigen, die sich über ein Desktop einloggen. Die Differenz kann fast bis zu 100 Euro ausmachen.“

Fazit: Es gibt also viele, viele gute Gründe, sich einen eBlocker zu zulegen: keine lästige Werbung mehr, eine umfangreich gesicherte Privatsphäre und Geldvorteile. Den eBlocker gibt es im Wie Einfach-Shop für 219 Euro.

Artikel vom

von Franziska Wischmann

Franziska Wischmann, Redakteurin mit den Schwerpunkten Wissenschaft und Forschung,
hat mit dem Heranwachsen ihrer Kinder für sich ein spannendes neues Feld entdeckt:
Technik, Gadgets, Apps für jede Lebenslage.

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