Was treibt Ihr Haustier denn so?

von Anita Schneiders

Kein Witz: Das Internet der Dinge hat den Kosmos der Haustiere erreicht. Denn in unserer atemlosen Welt, die kaum noch Pausen kennt, wird auch die Betreuung der Vierbeiner zum zeitlichen Problem. Von Fütterautomaten bis zum Monitoring – ein kleiner Überblick.

Deutsche lieben Haustiere. Laut einer Statista-Erhebung aus dem Jahre 2016 gibt es 8,21 Millionen Hunde- und rund 7,7 Millionen Katzenbesitzer. Das einzige, was zu fehlen scheint, ist Zeit, wovon viele Berufstätige ein Lied singen können. Denn die puscheligen Vierbeiner müssen regelmäßig gepflegt und gehegt werden, was sich mitunter nur schwer in einen übervollen Arbeitsalltag integrieren lässt. Genau diese Lücke versuchen jetzt einige neue smarte Lösungen zu schließen: Das reicht von Fütterautomaten, die sich per Smartphone steuern lassen bis zu Laserpointern, die Katzen bei Laune halten.

PetNet Smart Feeder: Füttern per Smartphone

Dieser Futterautomat ist topaktuell auf dem Markt und vom allerfeinsten. Er hat ein Fassungsvermögen von 4,6 Kilo und lässt sich mit verschiedenen Größen von Trockenfutter für Hunde und Katzen befüllen. An dem viereckigen Kasten ist ein Futternapf angebracht, der nach Befehl mit Futter befüllt wird. Die Menge wird je nach Alter und Aktivitätsmuster des Tieres empfohlen. Der Futterautomat ist per WiFi mit dem Internet verbunden und wird über Batterie oder Stromanschluss betrieben. 

Gesteuert wird PetNet via App, die für Android, iOS und Windows 8 erhältlich ist. Eine Steuerung über Amazon Alexa ist ebenfalls möglich. Damit erfolgt die Fütterung kabellos, manuell oder zeitlich gesteuert. Die App bietet auch ein Monitoring des Fressverhaltens an, dass mit anderen Tieren verglichen werden kann. Damit es auch alle verstehen (Menschen natürlich), lässt sich die App in verschiedenen Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch) programmieren.

Bisher nur über Amazon in den USA erhältlich. Preis: 119,00 $

CatFi Pro: Füttern mit Gewichtskontrolle

CatFi Pro ist ein Kickstarter-Projekt, das nicht nur das Füttern des Haustiers mit Trockenfutter (bis zu 4,5 kg) ermöglicht, sondern auch einen Trinkbrunnen integriert hat. Mit der Box kann man mehrere Katzen gleichzeitig versorgen. Der Clou dabei: Die Box arbeitet mit einer Gesichtserkennung über eine integrierte Kamera. So erhält jede Katze die richtige Menge an Futter. Um an das Futter zu kommen, muss die Katze auf eine Art Plattform treten, die gleichzeitig als Waage fungiert. Damit kann man die Menge an Futter steuern. Zusatznutzen: Gewicht und Gesundheit des Tieres werden ebenfalls im Blick behalten und „getrackt“. Bei Gewichtszunahme erfolgt ein Hinweis über die App des Herstellers auf das Smartphone des Nutzers. Über die App kann man zudem seinen pelzigen Freund beim Trinken beobachten bzw. Fotos machen.

Erscheinungsdatum: Produkt befindet sich in der Entwicklungsphase, Pre-order möglich: 199,00 $

Smartes Monitoring mit Unterhaltungsfunktion

Wer viel unterwegs ist, entwickelt schnell ein schlechtes Gewissen. Wie geht es dem kleinen pelzigen Freund zu Hause? Fühlt er sich einsam und möchte unterhalten werden? Auch dafür gibt es jetzt eine smarte Lösung.

Petcube: Spiel und Spaß von unterwegs

Etwas spooky, aber es soll funktionieren: Hinter Petcube verbirgt sich ein Unternehmen aus San Francisco (USA), das Geräte entwickelt, die nicht nur Haustiere überwachen, sondern auch die geliebten Vierbeiner aus der Ferne bei Laune halten. Das funktioniert, indem im Petcube, einem viereckigen Gerät, eine HD-Wide-Angle-Videokamera (720p) und Mikrofon und Lautsprecher integriert sind. Klar, dass man damit via Smartphone sein Haustier nicht nur beobachten, sondern auch mit ihm „Kontakt“ aufnehmen kann. Man kann es ansprechen, es ermuntern und sogar über einen integrierten Laserstrahler mit ihm spielen. Ein gestochen scharfes Bild wird auf das Smartphone übertragen, auf dem man seinem Buddy beim Spielen und Jagen zuschauen kann.

Die Steuerung funktioniert auch von unterwegs, die Box wird zu Hause per WiFi mit dem Internet verbunden und an eine Stromquelle angeschlossen. Man kann Videos mit anderen Nutzern teilen oder aber auch mit anderen Hunden und Katzen spielen, die in der Petcube-Community angemeldet sind und mit deren Besitzern in Kontakt treten. Die App des Herstellers ist für Android und iOS (Steuerung über Apple Watch auch möglich) erhältlich.

Erscheinungsdatum: Petcube ist bereits erschienen, erhältlich über die Homepage des Anbieters: 199,00 $

SticknFind: Smartes Tracking (per Bluetooth)

Der SticknFind ist ein knopfgroßer Sticker, der einen Bluetooth-Tracker enthält. Damit kann dieser kinderleicht an ein Hundehalsband oder auch einen Schlüsselanhänger angebracht werden. Der Bluetooth-Tracker sendet den Standort an die App, so kann man via Smartphone jederzeit in einem Radius von 30 Metern den Standort des Tieres oder des Schlüssels abfragen. Der Tracker-Radius lässt sich individuell einstellen. Sollte der Hund einmal aus dem Garten ausbüxen, ertönt ein Alarm, man kann dann in Windeseile entsprechen reagieren.

Die App des Herstellers ist für Android und iOS erhältlich. Der SticknFind wird über Batterie betrieben, die bis zu ein Jahr hält und austauschbar ist. Über die App des Herstellers können bis zu 20 Sticker gleichzeitig verwaltet werden. Der Sticker kann über einen angebrachten Kleber auf dem Halsband oder einen anderen gewünschten Gegenstand angebracht werden.

Der SticknFind ist im WIE EINFACH-Online Shop für 49,90 € erhältlich

*Quelle: https://de.statista.com/themen/174/haustiere/

Bitte beachten Sie bei allen Shops deren individuelle Bedingungen.




Artikel vom

von Anita Schneiders

Anita Schneiders ist Bloggerin aus Köln. Sie beschäftigt sich als Mitarbeiterin
bei E WIE EINFACH mit allen Themen rund um Energie und Smart Home. Außerdem hat
sie ein Faible für moderne Fitness-Lösungen und gesunde Ernährung.
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