Der smarte Koffeinkick: Kaffeemaschine mit WLAN

von Christian Zeiser

Morgens aufzustehen, fällt nicht immer leicht. Es sei denn, es riecht bereits nach leckerem Kaffee, frisch gebrüht von einer smarten Kaffeemaschine mit WLAN.

Die erste Aktion morgens in der Küche gilt oft der Kaffeemaschine. Wasser einfüllen, Kaffee einfüllen, einschalten - und dann warten. Das geht geschickter und kann zum Beispiel so ablaufen: Vom Bett aus wird auf dem Smartphone die gewünschte Menge und Stärke des Kaffees eingestellt. Aus der Küche ist dann zu hören, wie die Bohnen gemahlen werden, bevor ein angenehmer Kaffeeduft zum Aufstehen geradezu einlädt. Diesen Luxus bietet die Smarter Wifi-Kaffeemaschine mit Mahlwerk. Sie lässt sich nicht nur per App vom iPhone und Android-Smartphone aus steuern, sondern auch automatisieren.

Was kann die Smarter Kaffeemaschine?

Zunächst einmal kocht sie Kaffee und leistet somit einen wichtigen Beitrag, ihre Besitzer morgens auf Betriebstemperatur zu bekommen. Das kann zugegebenermaßen auch jede andere Kaffeemaschine. Interessant wird die Smarter also vor allem durch die dazugehörige App. Diese erlaubt es etwa, eine Weckzeit voreinzustellen. Ist diese erreicht, kocht sie erst den Kaffee und weckt erst dann ihre Besitzer. Müdes Herumstehen neben der noch gurgelnden Kaffeemaschine fällt also aus - sofern das recht laute Mahlwerk nicht bereits die Funktion des Weckers vorweggenommen hat. 

Die Kaffeemaschine weiß, wo Sie sind

Gut mitgedacht haben die Entwickler auch bei der Option, die Kaffeemaschine zu starten, wenn die Besitzer sich ihrem Zuhause nähern. Hierfür greift die App auf die Ortungsfunktion des Smartphones zu und startet rechtzeitig den Brühvorgang, wobei sie netterweise vorher noch einmal nachfragt. Auch insgesamt läuft die Bedienung der Kaffeemaschine vor allem über die App. Sie bietet Zugriff auf sämtliche Funktionen und verrät etwa auch, wieviel Wasser noch im Tank ist. 

Aus der Ferne steuerbar

Überhaupt ist die Möglichkeit, die Maschine aus der Ferne in Betrieb zu setzen, ein echter Mehrwert, zumal sie dank des 400 Gramm fassenden Bohnenbehälters auch das lästige Befüllen überflüssig macht. Nach dem Brühen sollte man lediglich den Wassertank auffüllen und den Filter säubern. Die Smarter Kaffeemaschine bietet dabei einen wiederverwendbaren Filter, der lediglich kurz ausgespült wird. Allerdings gibt es auch am Gerät selbst Tasten, mit denen sich Menge, Mahlgrad und andere Details einstellen lassen und die Maschine selbst starten lässt.

Was kann sie nicht?

Eine Schwäche der Maschine ist, dass sie nicht nahtlos in eine Smart-Home-Umgebung eingebunden werden kann. Es ist zum Beispiel nicht möglich, sie durch einen Sprachbefehl zusammen mit dem Licht und der Heizung zu aktivieren. Tatsächlich ist hier jede herkömmliche, nicht-smarte Kaffeemaschine mit schlichtem Ein-Aus-Schalter im Vorteil, denn die kann einfach eingeschaltet an einer schaltbaren Steckdose wie Eve Energy hängen, bis die Steckdose sich automatisch einschaltet, und brüht dann los. Die Kaffeemaschine von Smarter fährt in diesem Fall nur hoch und wartet dann auf einen Befehl.

Fazit
Liebhabern von frisch gebrühtem Kaffee sei die Smarter Kaffeemaschine dennoch wärmstens empfohlen. Nicht nur lässt sie sich bequem vom Bett oder Sofa aus starten oder brüht zu voreingestellter Zeit Kaffee. Das eingebaute Mahlwerk sorgt auch dafür, dass die Bohnen erst direkt vor dem Brühen gemahlen werden - mit dem Ergebnis, dass der fertige Kaffee dem aus wesentlich teureren Vollautomaten schon sehr nahe kommt.

WIE EINFACH!-Tipp: Einen ebenfalls guten Start in den Tag bietet BeMo, eine App, die dabei hilft, entspannter, strukturierter und weniger gestresst in den Tag zu kommen. Mit vielen guten, einfachen Tipps für einen besseren Morgen!

 

Artikel vom

von Christian Zeiser

Der selbstständige Journalist beschäftigt sich seit 15 Jahren mit smarter Technik.
Angefangen hat alles mit dem Thema "3 Megapixel: Digitalkameras werden erwachsen".
Heute verfolgt er interessiert die Entwicklung des Internet der Dinge.

Zurück