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Die besten Tipps für ein gesundes Wohlfühlklima

von Franziska Wischmann

Unser Zuhause ist unsere Energietankstelle. Hier erholen wir uns, schlafen, essen und leben. Umso wichtiger, dass das Wohlfühlklima ein gesundes ist. Wir haben die besten technischen Tipps.

In Zeiten großer Veränderungen, die von Hektik im Alltag, von Umweltbelastungen und gesellschaftlichen Umbrüchen geprägt sind, ist das Heim der Rückszugsort, in dem wir uns sicher und aufgehoben fühlen wollen. Laut Studien räumen wir unserer Wohnsituation einen höheren Stellenwert für die Gesundheit ein als unserem Lebensstil. Ein schönes Wohlfühlklima rangiert in der Werteskala vor gesundem Essen und Sport.

Wir verbringen zwei Drittel unseres Lebens in Innenräumen

Das spiegelt auch das „Healthy Homes Barometer“ 2017 wider. Im Rahmen der von Velux in Zusammenarbeit mit dem Frauenhoferinstitut in Auftrag gegebenen Studie aus 23 Ländern wurde nach den effektivsten Kriterien zum Erhalt der Gesundheit gefragt. Das Ergebnis: 73 Prozent der Befragten würden gern jene Faktoren nachbessern, die direkt und indirekt auf die Wohngesundheit einzahlen. Und das ist auch richtig und wichtig. Denn immerhin verbringt ein Großteil von uns Deutschen zwei Drittel seiner Lebenszeit in Innenräumen. Das beginnt in der Schulzeit und setzt sich im Berufsleben fort. Wer stundenlang in geschlossenen Räumen lernt und arbeitet, kann davon ein Lied singen. Viel zu häufig ist die Luft verbraucht, der CO2 Gehalt hoch und das Licht zu grell oder dunkel. Kein Wunder, dass gegen Nachmittag die Konzentrations­fähigkeit absinkt und wir uns müde und abgeschlagen fühlen.

Gutes Wohlfühlklima – mehr Energie

Zuhause ist das mindestens genauso wichtig. Es ist ein Zusammen­spiel aus Licht, angenehmen Raumtemperaturen und genügend Sauerstoff, das dafür sorgt, dass wir gesund und leistungsfähig bleiben und uns erholen können, wenn wir es brauchen. Die Innenraumqualität hängt also ab von dem persönlichen Wohlfühlgrad und den gesunden Umfeldbedingungen im Raum. Ein paar Zahlen verdeutlichen das: Im Schnitt atmet ein Mensch etwa 23000 Mal täglich und nimmt dabei 13000 Liter Umgebungsluft auf. In „sauberem“ Zustand enthält Luft 78 Prozent Stickstoff, 21 Prozent Sauerstoff, Wasserdampf, verschiedene Edelgase (0,3 Prozent) sowie 0,04 Prozent Kohlendioxid (CO2). Der Anteil an CO2, an Schadstoffen beziehungsweise Verunreinigungen steigt, je nachdem, wie viele Menschen sich im Raum aufhalten und womit sie ihre Zeit verbringen. Laufen Monitore, Fernseher oder Spielkonsolen über einen langen Zeitraum? Welche elektronischen Quellen sind noch in Betrieb? Wird viel geheizt und wenig gelüftet? Sind die verwendeten Baumaterialien schadstoffarm? All das hat direkte Auswirkungen auf das Raumklima.

„Dicke Luft«? Eine Push-Up warnt davor

Um das Wohlfühlklima im Blick zu behalten, gibt es heute eine Menge smarter Gadgets, die Unsichtbares sichtbar machen. Dazu gehört der Healthy Home Coach von Netatmo. Er checkt, wie viel „dicke Luft“ im Raum ist, misst Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2 Gehalt und sogar Lärmpegel. Das smarte Gadget hat das perfekte Raumklima immer im Blick und informiert, was gesundem Wohnen im Weg steht. So warnt das Gerät per Push-Mitteilung über die dazugehörige App, wenn Messwerte in ungesunden Bereichen liegen, beispielsweise wenn der CO2-Gehalt der Luft den Schwellenwert überschritten hat. Dann heißt es: Fenster auf und mindestens 5 bis 10 Minuten für Durchzug sorgen.

Beim Lüften nicht die Straße mitheizen

Besonders smart wird es, wenn Geräte wie der Healthy Home Coach zum Beispiel mit smarten Heizkörperthermostaten über eine Smart Home Steuerungszentrale wie EinfachSmart verknüpft werden. Das hat den Vorteil, dass man so genannte „Situationen“ anlegen, nach seinen Bedürfnissen und Lebensgewohnheiten programmieren und über nur eine App alle smarten Geräte steuern kann. Nehmen wir das Thema Lüften. Sie wollen für Durchzug sorgen, aber nicht gleich die ganze Straße mitheizen? Müssen Sie auch nicht. Denn die Kombination eines Tür- und Fensterkontaktes mit einem smarten Heizungsthermostat führt dazu, dass beim Lüften automatisch die Heiztemperatur absinkt. Sobald die Fenster wieder geschlossen sind, erkennt die Steuerung dies und regelt die Temperatur der Thermostaten auf den vorher eingestellten Wert.

Eine Steuerung über die EinfachSmart Home Base kann auch ganz einfach für die perfekte Temperatur zu Hause sorgen, ohne dass Sie selbst manuell ständig nachjustieren müssen. Je nach Tageszeit können Sie genau einstellen, wie warm Sie es haben möchten und wann die Heizung sich herunterregeln soll, damit Sie nicht unnötig Energie verbrauchen. Das ist dann sowohl in den Voreinstellungen programmierbar als auch per App zu steuern. Als Richtlinie gilt: Heizung runter, wenn niemand im Haus ist oder alles schläft. Per App sind die Heizungsthermostaten sogar von unterwegs steuerbar, so dass man die Heizung bequem rauf- und runterregeln kann, je nachdem, ob man früher oder später nach Hause kommt.

Sensoren alarmieren bei zu trockener oder zu feuchter Luft

Mit in das System passt auch ein Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor. Er misst zuverlässig Raumtemperatur und Luftfeuchte. Die Luftfeuchtigkeit hat direkten Einfluss auf unseren Atemtrakt, auf Augen und Haut. Die Raumluftfeuchte können wir zwar empfinden, aber nicht objektiv feststellen. Die relative Luftfeuchte sollte zwischen 40 und 50 Prozent liegen – in beheizten Räumen sollte sie nicht unter 30 Prozent absinken und nicht auf über 70 Prozent ansteigen. Ist der Feuchtigkeitsgehalt im Raum zu hoch, sollte man ebenfalls mit regelmäßigem Lüften gegensteuern. Denn Schimmelpilzsporen befinden sich praktisch überall in der Luft. Bei schlechter Belüftung kondensiert die Feuchtigkeit aus der Luft an Oberflächen, zum Beispiel an Wänden. Die Gefahr von Schimmelpilzen steigt. Ist das Raumklima dagegen zu trocken, gibt es Luftbefeuchter, die wertvolle Dienste leisten können.

Zum Wohlfühlklima gehört auch schönes Licht

Wer es noch komfortabler haben möchte, kann auch seine Beleuchtung in „Szenarien“ der EinfachSmart Home Base einbinden. Sie mögen es abends auf dem Sofa warm und kuschelig und nicht zu hell? Dann können Sie genau die Beleuchtungsstärke vorprogrammieren und mit den Heizungsthermostaten koppeln. So können Sie herrlich entspannen.









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Artikel vom

von Franziska Wischmann

Franziska Wischmann, Redakteurin mit den Schwerpunkten Wissenschaft und Forschung,
hat mit dem Heranwachsen ihrer Kinder für sich ein spannendes neues Feld entdeckt:
Technik, Gadgets, Apps für jede Lebenslage.

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