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Die besten Apps für die Uni

von Christian Zeiser

Ob Vorlesung oder Hausarbeit: Diese fünf Apps erleichtern Studenten das Leben an der Uni.

Campus, Nebenjob, WG-Party: Studenten müssen im Alttag eine Menge Details jonglieren. Wo findet nächste Woche die Prüfung statt, was wurde beim letzten Treffen der Studiengruppe besprochen, was sagte der Prof noch in der letzten Vorlesung? Zum Glück helfen Apps für Studenten, das Leben in und zwischen den Hörsälen in den Griff zu bekommen.

SoundNote: Die beste App für Vorlesungen

Diese App sorgt dafür, dass bei einer Vorlesung kein Detail verloren geht: SoundNote macht eine Tonaufzeichnung der Vorlesung und erlaubt es außerdem, mittels Text oder Zeichnung Notizen zu machen. Der Zusammenhang zwischen beiden geht dabei niemals verloren: Tippt man anschließend auf ein Wort oder eine Skizze in den Aufzeichnungen, springt die Tonwiedergabe an die entsprechende Stelle. Auf Wunsch speichert die App sämtliche Aufzeichnungen auch in Dropbox oder gibt sie per E-Mail weiter. SoundNote kostet 5,49 Euro und ist leider nur für das iPad erhältlich. Ihren Preis wert ist sie unbedingt.

iStudiez Pro: Den Alltag im Griff

Stunden- und Vorlesungspläne, anstehende Klausuren, Hausarbeiten und mehr hält iStudiez Pro in einer übersichtlichen Oberfläche und erinnert zuverlässig an sämtliche zu erledigenden Aufgaben. Die App ist für iPhone, Android, Windows und Mac verfügbar und synchronisiert Daten automatisch – auf dem iPhone eingegebene Änderungen werden also vom Heim-PC übernommen. Auch mit Google Calendar gleicht die App ihre Daten ab – Konflikte zwischen Uni- und privaten Terminen werden so sofort sichtbar. Besitzer einer Apple Watch erinnert iStudiez Pro dezent am Handgelenk an anstehende Termine. Die oft lästige Aufgabe, irgendwie Struktur in den studentischen Alltag zu bringen, wird dank dieser 3,49 Euro teuren App deutlich einfacher.

Cite This For Me: Literaturverweise leicht gemacht

Ob Haus-, Bachelor- oder Doktorarbeit: Das Literaturverzeichnis gehört zu den wichtigsten und lästigsten Teilen einer wissenschaftlichen Arbeit, Fehler unterlaufen schnell und häufig. Besser ist es da, diese Aufgabe einer versierten App zu überlassen: Cite This For Me bietet etwa einen Barcode-Scanner und erkennt anschließend das entsprechende Werk. Dabei beherrscht die App 7000 verschiedene Arten von Literaturverzeichnissen und kann Referenzen zu Büchern, Zeitungsartikeln, Webseiten und vielen weiteren Quellen setzen. Mit der Smartphone-App gemachte Änderungen werden zum Web-Interface übertragen und können einfach weiter verarbeitet werden. Sauberes Zitieren wird so zum Kinderspiel. Die App ist kostenlos und für iPhone sowie Android erhältlich.

MindJet: Der Ideen-Assistent

Eine Idee, die nicht schnell festgehalten wird, ist bald wieder vergessen. Ein Brainstorming in einer Gruppe nützt nur dann etwas, wenn die Vorschläge und Ideen skizziert und miteinander in Verbindung gebracht werden. Oft werden diese einfach auf Papier geschrieben, einige Querstriche sorgen erst für hilfreiche Querverweise und später für heilloses Durcheinander. Besser funktioniert dies mit MindJet: Ideen werden notiert, sortiert, mit Bildern versehen und optisch ansprechend aufbereitet. Am Ende steht eine so genannte Mind Map, die in DropBox exportiert und dann gedruckt und geteilt werden kann. MindJet hilft so beim Konzipieren einer Arbeit und eines Gruppenprojekts. Die kostenlose App ist für iPhone, iPad und Android verfügbar.

BrainYoo: Karteikarten für heute

Nicht nur Medizinstudenten werden das kennen: manchmal besteht das Studium einfach nur aus Auswendiglernen. Hierfür gelten Karteikarten seit langer Zeit als das Mittel der Wahl. BrainYoo holt das Pauken mit den kleinen Kärtchen in die Moderne: Am PC oder Mac werden Karteikarten erstellt und bearbeitet, die App für iOS oder Android ruft diese dann nach bestimmten Mustern ab: Im Langzeitgedächtnismodus werden Karten in immer größeren Abständen wieder vorgelegt, der Zufallsmodus wählt wahllos aus den Karten aus, der Prüfungsmodus konzentriert sich auf bestimmte Bereiche des Fragenkatalogs. Die App ist kostenlos, Fragenkataloge können selbst erstellt oder gekauft werden.

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von Christian Zeiser

Der selbstständige Journalist beschäftigt sich seit 15 Jahren mit smarter Technik.
Angefangen hat alles mit dem Thema "3 Megapixel: Digitalkameras werden erwachsen".
Heute verfolgt er interessiert die Entwicklung des Internet der Dinge.

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