Was ist ein Temperaturlastprofil?

In der Vergangenheit hatten Nutzer von unterbrechbaren, temperaturabhängigen Verbrauchseinrichtungen (u.a. Nachtspeicherheizungen, Elektroheizungen und Wärmepumpen) nur die Möglichkeit, Heizstrom von ihrem Grundversorger zu beziehen. Seit der Öffnung des Strommarktes 2010 können durch die Verwendung von Temperaturlastprofilen auch diese Verbraucher ihren Stromlieferanten frei wählen.

Im Unterschied zu den Standardlastprofilen beruhen temperaturabhängige Lastprofile (Temperaturlastprofile) auf der Abhängigkeit des Wärmeenergiebedarfs von der Außentemperatur, den Aufladecharakteristiken des Wärmespeichers sowie den Freigabe- und Sperrzeiten des Stromnetzbetreibers.

Dabei wird für jeden Tag des Jahres ein Temperaturprofil erstellt, welcher den Stromverbrauch in Abhängigkeit von der Außentemperatur darstellt. Um auch regionale Temperaturunterschiede abbilden zu können, ist das Netzgebiet in Klimazonen unterteilt, innerhalb derer für alle Verbraucher dasselbe Temperaturverhalten angenommen wird. Die Stromlieferanten erhalten diese Daten von den Versorgungsnetzbetreibern.

Durch die Belieferung nach Temperaturlastprofilen besticht der E WIE EINFACH "MeinWärmestromTarif" durch besonders kundenfreundliche Konditionen.

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