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Studie: Junge Frauen wollen smarter wohnen

von Rob Vegas

Das Haus der Zukunft soll für viele junge Menschen nicht mehr einfach nur aus Beton, Holz und einer Solaranlage auf dem Dach bestehen, sondern mitdenken. Das Smartphone war erst der Anfang. Autos und Unterhaltungselektronik folgten dieser Vernetzung. Nun wollen besonders junge Frauen auch ein smartes Zuhause bewohnen. Dabei steht besonders die Sicherheit im Fokus der Millenials.

Mehr als 2000 Personen wurden befragt

Man muss mit der Interpretation einer Studie immer vorsichtig sein. Der Smart Home-Anbieter Coqon hat eine Studie bei You Gov in Auftrag gegeben und 2056 Menschen ab 18 Jahren wurden zu ihren Wünschen und Ansichten bezüglich Smart Home befragt. Dabei gaben acht von insgesamt zehn Frauen zwischen 13 und 35 Jahren an, dass sie die neue Technik zukünftig nutzen wollen. Vor allem aber wollen sie mitenscheiden, wo und wie die smarte Technik daheim eingesetzt wird. Für diese junge Generation gibt es derweil sehr viele Bezeichnungen. Die Werbeindustrie nennt sie gern "Digital Natives", oder auch die "Generation Y". Fakt ist aber schon jetzt und auch ohne statistische Daten aus einer Studie, dass die junge Generation mit smarter Technik aufwächst und sie für selbstverständlich erachtet. Für meine Nichte von vier Jahren ist ein Display auch immer eine berührungsintensive Oberfläche. Ein klassischer Röhrenfernseher wurde da schon im Museum als "kaputt" bezeichnet. Diese Generationen leben mit WiFi in der Stadt, Filmen ohne Disc und für Musik gibt es schon lange keine eigenen Datenträger mehr.

Das Smart Home ist der logische Schritt

Natürlich wollen hier junge Männer auch sämtliche Spielereien in der eigenen Wohnstube installieren. Das beginnt oft mit kleinen Dingen. Das Küchenradio hat auf einmal Bluetooth und kann Musik vom Tablet streamen. Dann bekommt der Luftreiniger seine eigene App und Sportgeräte und Gadgets werden smart. Es sind kleine Schritte, doch schon jetzt steht in vielen Haushalten der große Sprung bevor. Das Haus und die Wohnung sind nicht mehr nur Wände mit Farbe, sondern das Internet der Dinge zieht bei uns allen in die Wohnstube ein. Die Waschmaschinen geben uns Push-Nachrichten, der Kühlschrank sendet Informationen ans Smartphone und irgendwann sind auch Lichtsysteme und die Heizung fällig. Diese große Revolution braucht Zeit, aber sie ist definitiv nicht mehr aufzuhalten. Man könnte mir heute das tollste Haus auf dem Land anbieten, aber wahrscheinlich würde ich bei der Hausbesichtigung sehr schnell nach einer Glasfaserleitung und Internetgeschwindigkeiten fragen. Vor allem aber ist an der anfangs erwähnten Studie der hohe Anteil an Frauen interessant. Normalerweise würde man den technischen Schnickschnack eher den Männern zuordnen, aber junge Frauen sind heute ebenso in Job, Familie und Alltag smart vernetzt. Es gibt hier immer weniger Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Vor allem aber haben daheim immer noch die Frauen die Hosen an und wollen mitbestimmen. Welche Bereiche werden smart? Was wird clever vernetzt? Wie geht beim technischen Fortschritt nicht der Designaspekt verloren?

Sicherheit schon jetzt ein Thema

Die Features und Visionen sind aber bei der jungen Generation nur ein Aspekt beim Thema Smart Home. Schon im Jahr 2016 ist bei 83 Prozent der befragten Personen besonders das Thema Datensicherheit ein großes Thema. Wie und wo sind meine Daten geschützt? Die junge Generation hat hier schon durch das Internet seine ersten Erfahrungen gemacht und ist auch über die Risiken und Sicherheitslücken aufgeklärt. Genau wie die ältere Generation will man aber auch sein modernes und smartes Heim schützen. Da reicht nicht mehr nur der klassische Bewegungsmelder mit Licht an der Haustür, sondern das komplette System samt Daten muss geschützt sein. Kann sich ein Hacker schnell Zugang über eine ungesicherte Leitung zu meinem Haus verschaffen? Junge Menschen denken anscheinend schon sehr konkret an solche Szenarien und setzen sich auch mit dem Thema Datenschutz auseinander. Welches Unternehmen hat die Gewalt über mein Haus und wem vertraue ich die Daten meiner smarten Geräte an? Wie kann ein smartes Haus noch sicherer als ein klassisches Wohnhaus sein? Wie kann ich eine gemietete Wohnung ohne große Umbauten ebenfalls smart einrichten? Hier hat mittlerweile ein sehr spannender Prozess eingesetzt. Die Veränderungen beim Automobil und beim Smart Home sind so tiefgreifend, dass dieses Thema in Zukunft noch sehr spannend bleibt. Die Revolution hat allerdings schon begonnen.







 

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von Rob Vegas

Seit 2003 im Netz unterwegs. Blogger, Digital Native, falscher Harald Schmidt
auf Twitter und neuerdings Papa mit Vorliebe für Gadgets.
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