Leichter treffen mit WhatsApp: Wo bist du?

von Robert Basic

Wer kennt das nicht? Man verabredet sich und trifft sich nicht. Warum? Weil Bahnhof, Marktplatz oder Flughafen einfach zu groß und unübersichtlich sind. Ganz einfach geht es mit WhatsApp. Standort eingeben und los geht's.

Die meisten kennen und nutzen WhatsApp sehr fleißig. Der Instant-Messaging Dienst ist auf den Smartphones schnell installiert und sehr einfach zu nutzen. Mehr als die Eingabe der Handynummer des Freundes braucht es nicht, um Nachrichten abzuschicken. Mittlerweile verzeichnet WhatsApp laut eigenen Angaben über 1 Milliarde Nutzer, die pro Tag 42 Milliarden Nachrichten, 1,6 Milliarden Fotos und 250 Millionen Videos versenden. Kein Wunder, dass angesichts der immensen Popularität Facebook Anfang 2014 WhatsApp für unfassbare 19 Milliarden US-Dollar übernahm. 

Obgleich der Dienst eine ungebrochene Popularität genießt und jeden Tag auch in Deutschland millionenfach genutzt wird, kennen viele eine sehr simple und äußerst nützliche Funktion kaum, die sich im Alltag als sehr praktisch erweisen kann: Die Übermittlung des eigenen Standortes auf wenige Meter genau. Wer kennt die Situation nicht? Man vereinbart einen ungefähren Treffpunkt und sucht sich dann verzweifelt. Denn, nicht immer reicht die Angabe „lass uns am Einkaufszentrum treffen“. Ja, wo denn da? Am Nordeingang oder am Südeingang? Oder „Schatz ich stehe an der Straße, ungefähr 200 Meter von der Kreuzung entfernt!“. Wie heißt denn die Kreuzung und in welcher Richtung?

Mit WhatsApp geht das mehr als einfach und zuverlässig, um den manchmal planerischen Mängeln des Menschen auf die Beine zu helfen.

In wenigen Schritten den Treffpunkt leichter finden

  • - Öffnen Sie wie gewohnt WhatsApp und wählen den Empfänger aus.
  • - Anstatt eine Nachricht zu schreiben, gehen Sie je nach Handy-Modell wie folgt vor:
  • - Android-Handy: Klicken Sie oben rechts auf die Büroklammer und wählen Standort senden.
  • - iPhone-Handy: Klicken Sie unten links auf den eckigen Pfeil und wählen Ort senden.
  • - Sobald Sie den aktuellen Standort gesendet haben, wird Ihr aktueller Standort tatsächlich bis auf wenige Meter genau übermittelt.
  • - Der Empfänger erhält keine Textnachricht, sondern eine Kartenansicht mit dem darauf verzeichneten Standort des Absenders.
  • - Er kann bereits schon dort erkennen, wo Sie stehen. Eigentlich reicht das schon. Man kann es sogar noch bequemer haben, wenn Sie einen Schritt weitergehen:
  • - Man kann sich per üblicher Kartennavigation sogar hindirigieren lassen. 
  • - Je nach Smartphone-Typ öffnen Sie als Empfänger der Nachricht Apple Maps oder Google Maps. Wie das in WhatsApp geht?
  • - Android-Handy: Klicken Sie hierzu einfach auf die in der WhatsApp-Nachricht mitgesendete Karte und Google Maps geht auf. Von dort aus starten Sie wie gewohnt die Navigation zum Standort.
  • - iPhone-Handy: Klicken Sie als Empfänger die Karte in der Nachricht an. Es öffnet sich zunächst eine größere Kartenansicht. Dann tippen Sie unten links auf das eckige Symbol mit einem vertikalen Pfeil. Sie erhalten die Wahl, ob Sie Google Maps oder Apple Maps öffnen möchten. Auch hier starten Sie wie gewohnt die Kartennavigation.

Viel einfacher und bequemer geht es nicht mehr. Es sind keine Ortskenntnisse noch Straßennamen notwendig. Das beste ist: Es funktioniert überall, ob in der Großstadt oder mitten im Nirgendwo. Ein smarter Lifehack für den Alltag. Probieren Sie es aus!

Wenn es nicht funktioniert

  • Es kann sein, dass – und das gibt es in Städten gerne – kein GPS-Satellitensignal verfügbar ist. Entfernen Sie sich hierzu von nahestehenden, hohen Gebäuden. Diese blockieren gerne die Signale der GPS-Satelliten.
  • Innerhalb von Gebäuden ist es ebenso: Das GPS-Signal wird vom Stahlbeton des Gebäudes empfindlich gestört. Verlassen Sie das Gebäude und schon klappt es nach wenigen Sekunden.
  • Sollten Sie am Smartphone die Standort-Ortung blockiert haben, heben Sie in den Einstellmenues die Sperre wieder auf und lassen sie eine Ortung mit hoher Genauigkeit zu.
  • Sollen Sie dennoch keinen Standort übermitteln können, liegt es vermutlich daran, dass die Verbindung zum nächstgelegenen Mobilfunkmast zu schwach ist. Sie erkennen das am allseits bekannten Symbol für die Empfangsstärke des Mobilfunk-Signals (kein Balken oder nur ein Balken erkennbar).

Artikel vom

von Robert Basic

Seit über zehn Jahren als Blogger und Autor im Netz unterwegs. Seine Hauptschwerpunkte
sind IT, Webtechnologien, Smart Home, Mobilität und er liebt Innovatives über alles. Man
gebe ihm ein Gadget und er vergisst alles um sich herum. Wer ihn treffen möchte,
muss ihn in Hamburg suchen.

Zurück