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Nachhaltigkeit wird smart – clever Geld sparen und die Umwelt schonen

von Rüdiger Maulko

Heute muss niemand mehr unnötig Energie verbrauchen. Smarte Gadgets sorgen für Nachhaltigkeit im Alltag und schonen gleichzeitig den Geldbeutel.

Die Experten sind sich einig: Die natürlichen Reserven unseres Planeten sind begrenzt, nachhaltiges Wirtschaften und Einsparungen beim Energieverbrauch sind unumgänglich. Smarte Gadgets können hierzu einen entscheidenden Beitrag leisten, da sie mit modernster Technologie effizient Ressourcen einsparen. Dabei kann smarte Technik auch regenerative Energien perfekt in unseren Alltag integrieren. On top kommt der erhebliche Zugewinn an Komfort - wenn’s leicht und geschmeidig geht, macht Sparen einfach mehr Spaß und man bleibt dauerhaft am Ball. Senioren und Menschen mit körperlichem Handicap erhalten die Chance, einen nachhaltigen Lifestyle problemlos umzusetzen und ohne Einschränkung ihrer Lebensqualität zu praktizieren.

Smart gespart - Nachhaltigkeit erobert die Haushalte   

Wird grundlegend modernisiert oder neu gebaut, berücksichtigen Bauherren schon heute vermehrt smarte Technik in verbrauchsoptimierten Energiekonzepten. Aber auch bereits bestehende Haushalte lassen sich nachträglich mit Gadgets und Apps auf Nachhaltigkeit trimmen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Smarte Technik passt sich durch intelligente Steuerung an verschiedene Verbrauchssituationen des Alltags optimal an. Indem sie Abläufe automatisiert und Geräte vernetzt, sind anspruchsvolle Sparstrategien hausintern sowie über Fernzugriff via Internet umsetzbar. In den Startlöchern stehen bereits selbstlernende Systeme, die zunächst die Verhaltensmuster der Hausbewohner analysieren und dann auf Basis der gewonnenen Daten ein individuell angepasstes Verbrauchskonzept realisieren. Durch anhaltende Lernprozesse werden im Laufe der Zeit Verbräuche und Kosten immer weiter reduziert.

Wie smarte Energieeffizienz in naher Zukunft aussehen könnte, verdeutlicht ein Beispiel: Die Solaranlage auf dem Dach generiert bei entsprechendem Wetter eine gewisse Menge Strom und kommuniziert dessen Verfügbarkeit über Funk an ein Smart Home System. Dieses nimmt dann per Steuerungsbefehl eine vernetzte Waschmaschine in Betrieb, die dann zu deutlich reduzierten Kosten ihren Job erledigt. Bleibt Energie übrig, kann die Kaffeemaschine über einen smarten Zwischenstecker angeschaltet werden und einen leckeren Kaffee zubereiten. In puncto Anpassungsfähigkeit, Vollautomatisierung und Erlernen menschlicher Verhaltensmuster stehen wir zwar noch am Anfang, der Markt gibt aber schon heute einiges her, um möglichst smart und effizient Energie zu sparen.

Smarter Heizungsthermostat - Geld verheizen war gestern

Etwa 60 Prozent der Energiekosten eines durchschnittlichen Haushalts verursacht die Heizung. Eine smarte Heiztechnik mit intelligenter Temperaturregelung sollte daher in keinem nachhaltigen Haushalt fehlen. Der smarte Heizungsthermostat von eQ-3 lässt sich an alle gängigen Heizsysteme anpassen. Er kann über die EinfachSmart Home Base ganz einfach programmiert werden. Gesteuert und überwacht wird das System per App. Bei Anwesenheit sind Wohlfühltemperaturen garantiert, bei Abwesenheit wird heruntergeregelt. Die Heizkörper-Thermostate erlauben eine Einzelraumsteuerung, die die Zimmer unterschiedlich – je nach Nutzung und Notwendigkeit – beheizt. Im Verbund etwa mit einem Fenster-/Türkontakt können Sie richtig Energie sparen. Denn der Heizkörper-Thermostat erkennt, wenn ein Fenster geöffnet wird und regelt automatisch die Temperatur herunter. Wird das Fenster wieder geschlossen, stellt sich die Heizung wieder auf den vorprogrammierten Wert ein.

Stromfresser lahmlegen und die Power der Sonne nutzen

Stromkosten lassen sich im Haushalt schon durch recht einfache Maßnahmen deutlich reduzieren. Beim Kauf von Neugeräten bitte unbedingt drauf achten, dass sparsame und energieeffiziente Gadgets gekauft werden. Ein nützlicher Einkaufsratgeber ist die App ecoGator, die das Energielabel z. B. einer Waschmaschine einscannen und das Wunschgerät dann mit anderen Produkten vergleichen kann. Die App listet Top-Geräte inklusive konkreter Verbrauchskosten auf und berücksichtigt bei Kaufempfehlungen auch Anschaffungspreise und Testurteile.

Auf jeden Fall sollten heimliche Verbraucher eliminiert werden, die übers Jahr schon mal um 100 Euro verschlingen können. Besonders gefräßige „Standbyer“ sind der Fernseher samt Reciever sowie PC, Monitor und Drucker. Den Geräten kann man bequem mit Zeitschaltuhren, Funksteckdosen und fernbedienbaren Zwischensteckern den Saft abdrehen. Ein echter Alleskönner ist der Smart Plug mit Verbrauchsdatenerfassung von Bitron Video. Er steuert nicht nur angeschlossene Gadgets, sondern erfasst zugleich deren Verbrauch. Über die App der EinfachSmart Home Base lässt sich der Hightech-Schalter problemlos fernsteuern.

Solaranlagen auf dem Dach gehören heute schon zum Alltag. Mittlerweile gibt es auch für den normalen Hausgebrauch nachhaltige Gadgets, die Sonnenenergie in Strom wandeln. Dass sich cooles Design und Nachhaltigkeit bestens vertragen, beweist das Solar Suntree Ladegerät. Der schicke Energiebaum lädt via USB-Anschluss beispielsweise das Smartphone zum Nulltarif auf.

Beleuchtung auf LED umstellen und mit Philips Hue optimieren

Erhebliches Einsparpotenzial birgt die Beleuchtung, die im Innen- und Außenbereich unbedingt auf LED-Technik umgestellt werden sollte. Anstelle verbrauchshungriger Powerlampen, die den Raum eintönig aufhellen, empfehlen sich LED-Bänder. Sie lassen sich gezielt im Zimmer verteilen und setzen stimmungsvolle Lichtakzente an Stellen, wo sie wirklich gebraucht werden.

Möchte man das Thema Raumbeleuchtung ein für alle Mal ad acta legen, ist das Lichtsystem Philips Hue das Gadget der Wahl. Mittlerweile zum smarten Klassiker avanciert, besticht es durch Energieeffizienz, maximale Flexibilität und Produktvielfalt. Wer einmal in ein Starterkit investiert hat, kann nach und nach die ganze Wohnung unter anderem mit Bewegungssensoren, Wand- und Tischleuchten sowie Deckenlampen bestücken. Eine lässige App-Steuerung ist natürlich Ehrensache. Auf den Geschmack gekommen? Hier gibt es einen Überblick über die Hue-Produktfamilie und hier unseren Langzeittest mit weiteren Infos.

Bewegungsmelder sind ebenfalls ein Must-have für Energiesparer. Die Beleuchtung wird bedarfsgerecht gesteuert und zeitlich befristet. Strom wird also nur dann verbraucht, wenn es wirklich nötig ist. Der Hersteller eq-3 hat funkbasierte Gadgets im Angebot, die frei und unabhängig von einer Verkabelung im Innen- und Außenbereich platziert werden können. Die smarten Bewegungsmelder sind vielseitig, Sicherheitsanwendungen lassen sich mit der Technik ebenfalls realisieren. Besonders clever: Mit dem HomeMatic Wandtaster des gleichen Herstellers kann man alle angelernten Lampen auf einmal schalten, etwa wenn das Haus verlassen wird.

Den Haushalt EinfachSmart steuern

Viele nachhaltige Gadgets, wie etwa der Smart Plug von Bitron Video und die eq-3 Produkte, sind auf die Zusammenarbeit mit einer Home Base ausgelegt. Mit einem smarten „Brain“ wird ein intelligentes Zuhause geräteübergreifend vernetzt und für die Bedienung aus der Ferne mit dem Internet verbunden. Eine zentrale App-Steuerung sorgt für bestmöglichen Komfort und bindet unsere heißgeliebten Techbuddies Smartphone und Tablet geschmeidig ein. Unbedingt empfehlenswert ist die EinfachSmart Home Base. Sie ist kompatibel mit allen gängigen Funkstandards und mit der Hardware unterschiedlicher Hersteller kombinierbar. So lässt sich der nachhaltige Haushalt on point maßschneidern und Erweiterungen sind auch auf lange Sicht möglich. Zudem bleiben die Kosten im Rahmen, da man nicht an die Produkt- und Preispolitik eines Herstellers gebunden ist, sondern die passende Technik frei nach Angebot und Budget auswählen kann. Dabei sind die Daten, die hier und da für die Steuerung smarter Systeme nötig sind, in guten Händen – die Server liegen in Deutschland, die Datenspeicherung muss also die hiesigen strengen Auflagen erfüllen.

Sie sehen: Die Zukunft ist jetzt. Heute hat jeder die Möglichkeit, einen Beitrag für einen nachhaltigen Lifestyle zu leisten, der auch unseren Nachkommen noch die Lebensgrundlagen sichert.







 

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Artikel vom

von Rüdiger Maulko

Mehrjährige Tätigkeit an der Universität Hamburg, danach freier Dozent, Texter
für Werbeagenturen und freier Publizist. Promotion im Fach Medienwissenschaft über
die Digitalisierung des Fernsehens.
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