Pan Xiaozhen/Unsplash

5 lehrreiche Apps für Kinder

von Christian Zeiser
Pan Xiaozhen/Unsplash

Ein kleines Kind an Smartphone oder Tablet – das sieht schnell aus, als würden die Eltern es nur beschäftigen, damit sie ihre Ruhe haben. Dabei gibt es durchaus Apps, die für die Entwicklung eines Kindes hilfreich sein können und mit denen sie lesen lernen oder ihre Konzentration verbesser können. Wir stellen fünf wertvolle Apps für Kinder im Vor- und Grundschulalter vor.

Schlaf gut: Die Kinderbettzeit-App

Manch ein Kind sieht abends nicht vollständig ein, warum es schon zu Bett gehen soll, schließlich könnte es außerhalb des Bettes noch so viele spannende Dinge tun. Die App Schlaf gut macht das Zu-Bett-Gehen für Kinder spannender, denn vor dem Einschlafen wollen auch die Tiere eines Bauernhofs für die Nacht vorbereitet werden. Hübsche Schlaflieder und schöne Animationen untermalen die Prozedur, die toll illustrierten Tiere stammen von der Oscar-nominierten Zeichnerin und Regisseurin Heidi Wittlinger. So wartet auf das Kind im Bett nicht Langweile, sondern eine verantwortungsvolle Aufgabe. Schlaf gut ist für Android kostenlos mit In-App-Käufen, für iOS kostet die App 3,49 Euro.

Colorama: Das mobile Malbuch

Malbücher machen Kindern Spaß, fördern nebenbei die Zusammenarbeit von Hand und Auge und sollten zur Grundausstattung jeder Familie mit kleinen Kindern gehören. Allerdings sind Malblock und Stifte nicht immer bequem zu transportieren. Unterwegs springt deshalb die App Colorama ein: Die frischen Farben machen Spaß, die Malvorlagen sind lustig gewählt und erstellt. Mit wenigen Strichen füllt das Kind ganze Flächen und hat so ein schnelles Erfolgserlebnis. Bisher ist Colorama nur für iOS erhältlich und sieht natürlich auf dem iPad besonders gut aus. Die Basisversion kostet 1,09 Euro, die Vollversion 3,49 Euro.

Mein neuer Freund, das Känguru: Lesestunde mit Spaß

Kindern, die schon vor der Einschulung lesen lernen, fällt der Start in den Schulalltag leichter, und diese App verbindet vorschulisches Lernen mit einer niedlichen Geschichte: Ein klitschnasses Känguru taucht im garten der Heldin oder des Helden auf und möchte mit lustigen Geschichten aufgemuntert werden. Während das Kind sich die Geschichte vorlesen lässt, werden die einzelnen Wörter hervorgehoben, anschließend kann es dann die Geschichte selbst noch einmal vorlesen und die eigene Stimme dabei sogar aufnehmen. Zurzeit gibt es die kostenlose App nur für Android.

Die große Wörterfabrik: Sprache und Poesie

Paul lebt in einem Land, in dem Sprache ein teures Gut ist und Wörter gekauft werden müssen. Er ist in Marie verliebt und möchte ihr das sagen, doch er kann sich all die benötigten Wörter nicht leisten. Diese wunderhübsche Idee ist Grundlage für ein Spiel, das Kindern hilft, ihren eigenen Wortschatz zu erweitern und ganz nebenbei die Schönheit der Sprache vermittelt – dies sogar mit Ausflügen zu Fremdsprachen. Kinder lernen, Wörter aus einzelnen Silben zusammenzusetzen und sie richtig auszusprechen. Obendrein ist die App derart schön illustriert, dass man sie selbst als Erwachsener kaum wieder schließen möchte. Die große Wörterfabrik kostet für Android 2,99 Euro und für iOS 2,29 Euro.

Konzentration - Der Aufmerksamkeitstrainer: Gut aufpassen

Kinder lassen sich leicht ablenken, das Fokussieren auf eine Aufgabe gehört nicht immer zu ihren Stärken. Mit dieser App können Kinder spielerisch lernen, aufzupassen: 20 verschiedene Aufgaben trainieren ihre Konzentration, darunter etwa das Zuordnen von Tieren zu Tiergeräuschen oder das Merken länger werdender Reihenfolgen. Clever: Die Schwierigkeit der Aufgaben erhöht sich automatisch mit dem Lernerfolg des Kindes. Sogar für Vorschulkinder, die noch nicht lesen können, ist die App geeignet, denn alle Aufgaben werden auch als Sprache ausgegeben. Als Belohnung gibt es Sticker in einem Album. Die App gibt es zum Preis von 2,29 Euro für iOS und Android.

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von Christian Zeiser

Der selbstständige Journalist beschäftigt sich seit 15 Jahren mit smarter Technik.
Angefangen hat alles mit dem Thema "3 Megapixel: Digitalkameras werden erwachsen".
Heute verfolgt er interessiert die Entwicklung des Internet der Dinge.

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