Ausprobiert Philips Wake Up Light - Startklar mit smartem Sonnenaufgang

von Stefan von Gagern

Früh aufstehen gehört sicher nicht zu dem, was wir gerne tun. Gerade im Winter, wenn es draußen noch dunkel ist, fällt es besonders schwer, aus den Federn hochzukommen. Viele versuchen mit dem Snooze-Button, das Ganze erträglicher zu machen. Doch das immer wieder Hochschrecken aus dem kurzen Schlaf sorgt nicht gerade für beste Laune am Morgen. Philips will genau das Aufwachen und Aufstehen mit der smarten Nachttischlampe Wake-Up Light einfacher machen.

Zunächst liefert sie Funktionen wie eine Nachttischlampe. Sie lässt sich platz-sparend auf dem Nachttisch aufstellen. Das Design erinnert an eine überdimensionale Glühbirne oder einen Lautsprecher. Sie steht sicher auf dem Standfuß und erzeugt Licht über die große Frontseite. An der Oberseite lässt sie sich mit Knöpfen einfach und auch blind bedienen und so in 20 Stufen in der Helligkeit dimmen. Mit voller Power eignet sie sich als sehr gute und helle Leselampe. Zudem zeigt das Wake-Up Light die Uhrzeit in seiner Digitalanzeige und kann UKW-Radiosender abspielen. Da sich LED-Lampen im Philips Wake-Up Light befinden, wird es weder heiß, noch braucht es viel Strom und ist im normalen wie gedimmten Betrieb auch völlig geräuschlos. Zudem entfallen häufige Glühbirnenwechsel, da LED-Lampen sehr langlebig sind. Die Knöpfe oben programmieren auch die Weckzeit, stellen den UKW-Radiosender und die Uhrzeit ein.

Natürlicher Aufwachen gibt mehr Energie

Richtig interessant wird es aber, wenn Sie sich vom Wake-Up Light zum ersten Mal wecken lassen. Die Lampe kann einen echten Sonnenaufgang simulieren. Über 30 Minuten fängt sie mit einem ganz leichten Morgenrot an, wird langsam orange bis schließlich der Raum hell mit Tageslicht erleuchtet wird. Zudem ertönt ein einstellbarer Ton, der allmählich über ein paar Minuten immer lauter wird. Er stellt sicher, dass ich jeden Morgen pünktlich aufwache. Kein schriller Alarmton weckt mich, sondern je nach freier Auswahl leises Vogelgezwitscher, Zen-Entspannungstöne, Waldrauschen oder sanfte Klavierklänge. Wer möchte, kann auch einfach zu seiner Lieblings-UKW-Radiosendung aufwachen. Übrigens „Snooze“ kann das Wake-Up Light auch: Irgendwo antippen reicht, um den eingestellten Ton nach 9 Minuten zu wiederholen. So werde ich nicht aus dem Schlaf gerissen, sondern der Körper wird langsam in einem sanften Übergang von der Nacht in den Tag geholt. Philips hat die Wirksamkeit sogar klinisch getestet und in Studien nachweisen lassen. Ergebnis: Die Lampe weckt nicht nur natürlicher, sie versorgt auch mit Energie und verbessert die Stimmung am Morgen.

Sanft Einschlafen ist auch möglich

In der gestressten Zeit von heute sind Einschlafprobleme weit verbreitet. Wer nicht in den Schlaf findet, ist am nächsten Tag angespannt und nicht ausgeruht. So kann das Einschlafen genau so wichtig, vielleicht sogar wichtiger sein, als das richtige Aufwachen. Auch hier verspricht das Wake-Up Light Abhilfe. Die smarte Lampe beherrscht nämlich nicht nur Sonnenaufgang, sondern auch einen simulierten Sonnenuntergang. So kann die Lampe mit langsamem Abdunkeln den Körper auf das Einschlafen vorbereiten. Dauer des Sonnenuntergangs und welche beruhigenden Klänge ihn begleiten, lässt sich dabei einstellen. So kann das Wake-Up Light mit Lichttherapie in einen tiefen und entspannten Schlaf begleiten. In unserem Test hat das hervorragend funktioniert - deutlich besser als sich zum Beispiel von Musik oder mit dem TV in den Schlaf begleiten zu lassen.

Fazit: Ich kann nach einigen Wochen Selbsttest bestätigen: Wer nicht aus dem Schlaf gerissen, sondern sich sanft per simuliertem Sonnenaufgang in den Tag holen lässt, ist fitter und hat mehr Energie. Das Wake Up Light macht jedenfalls einen großen Unterschied, der sich auf den ganzen Tag auswirkt. Gerade in den dunklen Wintermonaten kann der sich in besserer Laune und mehr Energie für den Tag auszahlen. Und selbst wenn Sie die smarten Funktionen nicht oder nur ab und zu nutzen: Alleine als stylishe und funktionale Nachttischlampe hat das Wake-Up Light seine Aufgabe voll und ganz erfüllt.

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von Stefan von Gagern

Stefan von Gagern schreibt in Hamburg als freier Journalist über Themen rund
um Technologie, Kreativität, Publishing, Web, Social Media, Mobile und Gadgets.
Er berät Unternehmen bei Social Media Auftritten und Content Marketing. Privat ist
er Musiker, Radfahrer und Landschaftsmaler.

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