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Smarter unterwegs: Die besten Apps für Radfahrer

von Christian Zeiser

Routenplanung, Tracking und sogar verlässliche Warnungen vor Regen: Mit diesen Apps für Radfahrer macht Biken noch mehr Spaß.

Vor, während und nach der Tour mit dem Rad bieten Apps für Radfahrer wertvolle Unterstützung. Um die Apps während der Fahrt benutzen zu können, ist freilich eine Smartphone-Halterung, wie etwa die smarte Cesa-Cruise fürs Fahrrad von Nöten – und im Idealfall ein Ladegerät, das den Akku mit Hilfe des Nabendynamos versorgt. Ein Hinweis noch: Der Blick auf die Landschaft bietet trotz der tollen Apps mehr als der auf das Smartphone.

Naviki: Der beste Routenplaner

Mit Google Maps oder anderen herkömmlichen Navigations-Apps eine Route fürs Fahrrad zu planen, macht nicht viel Spaß. In der Regel errechnet selbst die Option für Radler doch nur Routen entlang der Hauptstrecken. Nicht so Naviki: Die App schlägt je nach Fahrradtyp gar spezielle Routen vor. Rennradfahrer werden vor allem über versiegelte Nebenstraßen geleitet, Mountainbiker dagegen durch Gelände. Selbst Pedelec-Fahrern schlägt Naviki eigene Routen vor. Sogar Rundfahrten einer vorgegebenen Länge lassen sich berechnen und den eigenen Wünschen anpassen. Dies geschieht praktischerweise auf der Naviki-Webseite, von dort werden die Daten dann an die App übertragen. Die App für iPhone, Android und Windows Phone ist an sich zwar kostenlos, für den vollen Funktionsumfang werden jedoch einige In-App-Käufe fällig. Eine – ebenfalls nur mit in-App-Käufen wirklich brauchbare – Alternative ist Komoot.

Maps 3D Pro: Nicht nur für Mountainbiker

Verlässliche Routenführung ist eine tolle Sache, doch gerade Fahrradfahrer interessieren sich mindestens ebenso sehr dafür, wo die Strecke bergauf oder bergab führt. Die App Maps 3D kombiniert Kartenmaterial von OpenStreetMap mit Höhenprofilen der NASA und generiert daraus eine dreidimensionale Ansicht der vor einem liegenden Strecke. Hierfür lädt die App die Daten vor Antritt der Fahrt herunter, am besten über das heimische WLAN. Das spart Datenvolumen. Maps 3D Pro kostet 5,99 Euro und ist derzeit nur für iPhone erhältlich.

Bike Citizens: Für Stadtradler

Mit dem Fahrrad durch die Stadt zu fahren kann durchaus Spaß machen – vorausgesetzt die App Bike Citizens ist auf dem Smartphone installiert. Sie bietet Offline-karten für die meisten Großstädte Deutschlands sowie für noch mehrere Hundert Metropolen weltweit. Bei der Routenplanung legt sie Fokus auf das Vermeiden von großen Straßen und führt Radler stattdessen abseits der Hauptverkehrswege durchs Grüne. Die Karten werden dabei vor Fahrtantritt heruntergeladen und funktionieren ohne aktive Internetverbindung – und damit vor allem im Ausland ohne anfallende Roaminggebühren. Die schon fast unverzichtbare App für Radfahrer in der Stadt ist für iPhone und Android gratis, Kartenmaterial kostet aber 5,49 Euro pro Stadt oder 19,99 Euro für das gesamte Paket.

Strava: Das Fahrrad-Logbuch

Ist man einmal auf Tour, zeichnet die App Strava diese in allen Details auf: Erfasst werden Distanz, Geschwindigkeit, Zeit und andere Werte, am Ende der Fahrt berechnet Strava auch den ungefähren Kalorienverbrauch und überwundene Höhenmeter. Motivierend wirken die Community-Funktionen: So lassen sich Details und Fotos der Tour mit Freunden teilen, außerdem bietet Strava monatliche Herausforderungen und Bestenlisten. Strava ist kostenlos für iPhone und Android, auf die kostenpflichtigen Premium-Funktionen werden die Meisten verzichten können.

Rain Alarm: Zum Trockenbleiben

Plötzlich einsetzender Regen trübt das Fahrvergnügen oft ungemein, vor allem dann, wenn kein geeigneter Unterschlupf in der Nähe ist. Die App Rain Alarm zeigt auf einer Karte an, ob und wo es in der Umgebung in den letzten Stunden geregnet hat und erlaubt es so, heranziehenden Niederschlag schnell zu erkennen. So sollte genügend Zeit bleiben, sich rechtzeitig vor den Wassermassen in Sicherheit zu bringen. Läuft die App im Hintergrund, schlägt sie Alarm, sobald es innerhalb eines voreingestellten Radius regnet. Rain Alarm gibt es kostenlos für iPhone und Android, die kaum auffällige Werbung lässt sich gegen eine geringe Gebühr entfernen.

Artikel vom   04. Juli 2017
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