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Smarter Staubwischroboter gegen Staub und Dreck

von Anita Schneiders

Nach automatischem Rasenmäher rund Staubsauger gibt es jetzt auch einen Staubwischroboter. Der smarte Haushaltshelfer fährt eigenständig durch die Wohnung und beseitigt auf Böden Schmutz und Dreck.

Der Staubwischroboter kommt in einer relativ großen Verpackung an, dabei ist er nicht größer als ein DIN A4-Hochglanzmagazinheft. Das Design ist elegant, schwarz und puristisch. Im Lieferumfang des Gerätes finden sich jeweils ein Mikrofasertuch für die beiden Reinigungsfunktionen »Trocken und Nass wischen«. Des Weiteren fällt beim Auspacken der Cube auf, ein Würfel, der als eine Art Funkstation fungiert und den iRobot durch den Raum geleiten soll. Der Cube wird in dem zu reinigenden Raum platziert und scannt diesen ab (über Indoor-GPS). Der iRobot erkennt damit den Umfang des Raumes mit seinen Hindernissen und tastet sich bei Erkennen vorsichtig an diese heran.

Stoßdämpfer schützen Möbel und Fußleisten

Eins vorab: Diese Funktion ist noch nicht perfekt ausgereift, aber dafür gibt es auch die Stoßdämpfer am Gerät. Im Alltagsgebrauch wurden bislang keine Möbel oder sonstige Gegenstände beschädigt. Der iRobot reinigt jeglichen Bodenbelag, in meinem Fall ist es Parkett. Der iRobot selber ist viereckig, an dem vorderen Teil des Gerätes wird ein Pad angebracht, an dem das jeweilige Tuch befestigt wird. Das Pad erhält auch einen Tank für Wasser, damit wird der iRobot im Nasswischmodus mit Feuchtigkeit versorgt. Im alltäglichen Gebrauch habe ich dem Wasser ein paar Reinigungsmittel beigefügt – vom Hersteller nicht empfohlen, dem Gerät hat es nicht geschadet. Da das Pad über Klettstreifen verfügt (die Mikrofasertücher werden so auf dem Pad angebracht), können auch handelsübliche Feuchttücher für den Boden verwendet werden (in der Praxis erfolgreich verwendet: Poliboy Parkett Laminat Feuchttücher).

Zum Start muss man dem iRobot über das beigefügte Ladekabel aufladen. Der Ladeaufgang dauert im Schnit 4 bis 4,5 Stunden, ein blaues Aufleuchten des Gerätes zeigt das Ende des Ladevorgangs an. Jetzt kann das Pad mit dem Mikrofasertuch (waschbar!) für das Trocken oder Nass-Wischen bestückt werden. Für den Scanner-Blick muss der Cube auf einem Möbelstück an einer Wand des Raumes platziert werden. Das sollte zum Beispiel eine Kommode mit einer entsprechenden Höhe sein, damit der Cube den Raum auch wirklich erfassen kann. Die Bedienung ist denkbar einfach, es gibt drei Tasten: Trocken wischen, Nass wischen und Start. Die entsprechende Taste des gewünschten Modus und dann Start gedrückt und er fährt an.

In der Praxis wirkt der iRobot auf dem ersten Blick etwas orientierungslos, er fährt herum und wischt und tastet sich an Gegenstände und Wände heran. Über den Cube lernt der iRobot das zu wischende Zimmer kennen und merkt sich die Hindernisse im Raum. Die danach folgenden Reinigungsvorgänge laufen flüssiger und schneller ab.

Achtung: Bringen Sie Ihre Socken in Sicherheit!

Gegenstände und sonstige Sachen sollten nicht auf dem Boden liegen bleiben. Der Reinigungsvorgang wird ansonsten gestört, d.h. der Raum wird nicht vollständig gewischt, sollte es sich bei den liegen gebliebenen Sachen allerdings um Socken handeln, müssen Sie damit rechnen, dass der Raum unter Zuhilfenahme der Socken weiter sauber gewischt wird.

Der Akku reicht für vier Zimmer (in meinem Fall 80 qm) oder ca. 1,5 Stunden bis 2 Stunden Betrieb. Im täglichen Gebrauch schalte ich den iRobot beim Verlassen der Wohnung zur Arbeit ein, da er leise vor sich hin arbeitet und ich mir auch keine Sorgen um die Wohnungseinrichtung machen muss (Socken und sonstige Gegenstände bringe ich vorher in Sicherheit). Nach der Reinigung fährt der iRobot an seine Startposition wieder zurück.

Fazit

Der iRobot ersetzt nicht den Staubsauger im Haushalt. Er ist dennoch ein wertvoller und unverzichtbarer Helfer für zwischendurch, gerade Besitzer von pelzigen Hausgenossen (Hunde und Katzen) wie auch Stauballergiker werden sich über eine tägliche Grundreinigung freuen. Durch seine leise Arbeitsweise kann er jederzeit zwischendurch angewendet werden.

 

Artikel vom   03. November 2015
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