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Sicherer leben im EinfachSmart Home

von Christian Zeiser

Dicke Luft, Wasserschäden oder gar Feuer: So einfach können Sie Ihr EinfachSmart Home vor Gefahren schützen.

Wie man sich mit der EinfachSmart Home Base gegen Gefahr von außen schützt, haben wir bereits beschrieben. Allerdings lauern auch in einem Zuhause selbst Risiken, die man mit Hilfe der EinfachSmart App in den Griff bekommen kann.

Keine Lust auf dicke Luft

Wer das Raumklima zu Hause vernachlässigt, gefährdet die eigene Gesundheit. Ist es nachts im Schlafzimmer zu warm, leidet die Schlafqualität, ist die Luft voller Schadstoffe, drohen langfristig sogar Krankheiten. Vor allem Asthmakranke – immerhin fast sieben Prozent der Bevölkerung Deutschlands – und Familien mit Kindern möchten sicher sein, dass sie sich in einer Umgebung mit guter Luftqualität aufhalten. Hierbei hilft etwa der Netatmo Healthy Home Coach. Der Sensor misst Luftqualität, Luftfeuchtigkeit, Temperatur sowie Lärmpegel und kann benachrichtigen, wenn etwa die Konzentration an Kohlendioxid in der Luft einen gewissen Wert überschreitet und damit Kopfschmerzen und Schwindel drohen.

Sicher vor Wasserschäden

Viel Ärger kann seinen Besitzern auch der eQ-3 HomeMatic Wassermelder ersparen. Er registriert Wasser auf dem Fußboden ab einer Höhe von 1,5 Millimetern und sollte deshalb überall dort stehen, wo Wasserschäden am wahrscheinlichsten sind. Im Badezimmer ist ein er also ebenso angebracht – Spülwasserbehälter können überlaufen – wie in der Küche, wo schon mal der Zulaufschlauch einer Geschirrspül- oder Waschmaschine platzen kann. Bedenkt man, dass die Kosten bei einem Wasserschaden schnell in die Tausende gehen können, sind 140 Euro für zwei Wassermelder sicher gut investiert.

Wasser kann auch auf anderen Wegen in die Wohnung gelangen, etwa durch offene Fenster bei Regen. Dass man die nachtschlafende Zeit nutzt, um die Wohnung zu lüften, birgt die Gefahr, dass ein plötzlicher Wolkenbruch unbemerkt bleibt und morgens der Teppich klitschnass ist. Abhilfe schafft hier die Kombination aus einer Netatmo Wetterstation samt Regenmesser und zusätzlichen Fensterkontakten. Der Regenmesser wird im Garten angebracht und misst die Intensität des Niederschlags. So ist dafür gesorgt, dass der Regen erst eine bestimmte Stärke erreichen muss, bevor Alarm ausgelöst wird. Wer sich dazu noch einen Windmesser anschafft, kann den Alarm auch so einstellen, dass nur benachrichtigt wird, wenn der Wind aus einer Richtung weht, die den Regen gegen geöffnete Fenster drückt.

Schneller Alarm bei Rauch

Die größte Gefahr für Leib und Leben geht allerdings immer noch von einem Brand aus. Deshalb sind mittlerweile fast alle Häuser und Wohnungen mit Rauchmeldern ausgerüstet. Trotzdem kann es sich lohnen, die vorhandenen Rauchmelder durch den Bitron Video Rauchmelder mit Sirenenfunktion zu ersetzen oder mit diesem zu ergänzen. Anders als herkömmliche Warner kann dieses Gerät nämlich in das EinfachSmart-Netzwerk integriert werden und warnt nicht nur mittels der eingebauten Sirene, sondern auch per Push-Mitteilung. So bleibt auch dann ein gewisser Schutz gewährleistet, wenn niemand zu Hause ist.

Richtig absichern mit der EinfachSmart App

Für einen optimalen Schutz legen Sie in der EinfachSmart App mehrere Situationen an: Die Erste ist für die ganz harten Fälle, wenn etwa der Rauchmelder oder der Wassermelder feststellt, dass etwas nicht stimmt. Diese Situationen erfordern sofortiges Handeln, weshalb die Konsequenz ruhig etwas drastisch ausfallen darf. Ist der zuvor genannte Bitron Video Rauchmelder im Haus vorhanden, kann dessen Sirene das Alarmsignal auch für einen Wasserschaden liefern.

Die zweite Situation ist für Fälle, in denen zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein müssen – etwa, der Regenmesser stellt starken Niederschlag fest und der Fensterkontakt merkt, dass das Fenster offen steht. Im Auswahlfenster für die Sensoren führt ein Tippen auf das Zahnradsymbol zur Möglichkeit, zwischen „Und“- beziehungsweise „Oder“-Regeln umzuschalten, in diesem Fall also „Und“: Beide Sensoren müssen bestimmte Werte melden, damit Handlungsbedarf besteht. Die Reaktion kann hier allerdings sanfter sein: Es reicht wohl, wenn etwa LED-Lampen das Haus in rotes Licht tauchen und vielleicht ein Sonos-Lautsprecher ein Signal abspielt.

Die dritte Situation indes schließt all die Fälle ein, in denen ein einzelner Sensor einen Missstand meldet, aber keine unmittelbare Gefahr besteht. Das kann bedeuten, dass der Netatmo Healthy Home Coach nachlassende Luftqualität meldet oder die Netatmo Wetterstation aufkommende Windböen. Auch in diesen Fällen sollte man handeln, muss aber nicht augenblicklich vom Sofa springen – die Benachrichtigung kann also ähnlich sanft ausfallen wie bei den vorherigen Beispielen.




 

Artikel vom   03. September 2017
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