Der Chat ist momentan leider nicht verfügbar

  • GiFlyBike_Komplett_WEB.jpg

Neue Generation an E-Bikes – das Gi FlyBike

von Franziska Wischmann

Man kann das Rad doch neu erfinden: Die neue Generation an E-Bikes beschleunigt nicht nur rasant, sie ist mit GPS und USB-Ladestation Smartphone-kompatibel.

Erst einmal vorweg: E-Bikes sind schwer im Trend. Man radelt quasi mit „Rückenwind“, weil ein Elektro-Motor die Muskelkraft in fulminante Beschleunigung umwandelt. Das reizt nicht mehr nur die „Silver Generation“, sondern zunehmend auch sportlich ambitionierte Fahrer, die Strecke machen wollen und das Rad als sinnvolles und kostengünstiges Transportmittel und vor allem als Alternative zum Auto wahrnehmen. Denn gerade in Großstädten wird ja die Parkplatzsuche gerne mal zu einer Tagesbeschäftigung. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen auf E-Bikes umsteigen. Allein 2014 wurden in Deutschland mehr als 480 000 E-Bikes verkauft – im Jahr 2015 rechnet man mit einem Rekord von über 500 000 verkauften Exemplaren (Update 20.06.2016: Laut Zweirad-Verband ZIV waren es 535.000).

Schnell, leicht und unfassbar smart

Das argentinische Designer-Trio Luca Toledo, Agustín Augustinoy und Eric Sevillia ist angetreten, um traditionelles Raddesign mit allerneuesten Mobilitätsbedürfnissen zu kombinieren. Und es sieht ganz danach aus, als sei ihnen dies gelungen. Das faltbare Gi FlyBike ist ein 26-Zoll-E-Bike aus ultraleichtem Flugzeugaluminium und wiegt gerade mal 17 Kilo. Dank seinem Fliegengewicht und einem cleveren 1-Sekunden-Faltmechanismus ist es wie gemacht für das Reisen auf und mit dem Rad: Ob in öffentlichen Transportmitteln, im Büro oder in der Wohnung – das Rad lässt sich ruckzuck zusammen klappen und überall mit hinnehmen, ohne Platz wegzunehmen.


Ab Sommer 2016 auf dem Markt

Als wäre das nicht schon praktisch genug, ist das Rad mit einem richtig starken Akku ausgestattet, mit dem man auch lange Distanzen von über 60 km mühelos zurücklegen kann. Außerdem verfügt es über ein GPS-Ortungssystem, eine iOS- oder Android-App, die Smartphones in ein Navigationssystem verwandelt. Während der Fahrt kann man sein Smartphone auch noch per USB-Port laden. Damit einem das Bike möglichst lange erhalten bleibt, ist es mit einer cleveren Anti-Diebstahlsicherung ausgestattet, die das Fahrrad automatisch verschließt und außerdem ein unkompliziertes Teilen mit Freunden erlaubt. Wir leben schließlich in Zeiten der Sharing Economy. Auch die Wartung des E-Bikes soll ein Kinderspiel sein: Pannensichere Reifen reduzieren die Gefahr von „Platten“ auf ein Minimum.

Es gibt nur einen Wehrmutstropfen: Das Gi FlyBike gibt es erst im Sommer 2016. Wer es sich jetzt schon sichern will, kann es zwar zu einem Early-Adopter-Preis von 1.990 US Dollar auf Kickstarter erwerben. Aber bis dahin heißt es Geduld haben und warten. Was soll's: Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

Update 20.06.2016: Gut Ding will Weile haben heißt es. Die Macher haben den Starttermin auf Ende 2016 verschoben, was durchaus typisch für diese Art von Projekten ist, die von Internetnutzern finanziert werden. Die Idee hört sich stets charmant an, aber der Teufel steckt in der Umsetzungspraxis. So auch bei Gi FlyBike. Mittlerweile wurde auch der Vorbestellerpreis auf 2.290 US Dollar erhöht. Wer warten möchte, bis das Rad tatsächlich käuflich zu erwerben ist, wird mit rund 4.000 US Dollar rechnen müssen.

Artikel vom   02. Oktober 2015
Speichern Abbrechen
Ähnliche Artikel