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Moov Now – Tracker und Coaching in einem

von Anita Schneiders

Moov Now ist ein neues Fitnessarmband, das nicht nur die Aktivität misst, sondern auch beim Workout anfeuert. Wir haben es getestet.

Unboxing

Das Fitnessarmband Moov Now kommt in einer schlichten Box. Der Tracker selbst ist auch klein und rund und heißt Moov Core. Neben dem Tracker beinhaltet das Set zwei schwarze Armbänder aus elastischem Kunststoff in zwei verschiedenen Größen. Betrieben wird der Tracker über einen Uhrenbatterie, die eine Lebensdauer von ca. 6 Monaten hat. Die Betriebsanleitung gibt es unter anderem auch in deutscher Sprache. Moov Now verwendet Bluetooth 4.0 LE (Low Energy, das bedeutet, dass der Akku des Smartphones geschont wird). Der Tracker ist nur mit Smartphones kompatibel, die auch diesen Standard nutzen.

Die App gibt es für Android- und iOS-Geräte und kann in den entsprechenden Stores kostenfrei heruntergeladen werden. Die App ist mit 100 MB relativ groß, für den Download sollte man also lieber WLAN nutzen. Manko der App: Es gibt sie nur in englischer Sprache. Die Ausstattung und Funktionalitäten der App trösten über diesen Umstand allerdings hinweg.

Der Start

Die Moov Now lässt sich ganz einfach starten: Den Moov Core in das Armband einlegen, drücken und schon wird die Aktivität gemessen. Das Armband kann man auch am Fußgelenk befestigen, bei Workouts, die auf Laufen basieren, ist das auf jeden Fall eine sinnvolle Alternative. Vor jeder Aktivität muss der Moov Core gedrückt werden.

Was kann die App?

Der Clou: Im Zusammenspiel mit der Moov-App wird Moov Now zum Fitness Coach und gibt Rückmeldung über Trainingsfortschritte sowie Hinweise für ein besseres Training. Die App analysiert dabei unterschiedliche Bewegungsprofile. Man kann verschiedene Workouts wählen, von Powerwalking („Walk to sweat“) bis hin zum Bootcamp („Get toned in under 10 minutes“) und Cardio-Training („Cardio-Boxing“, hierfür werden idealerweise zwei Moov Now-Tracker verwendet). Das Live-Coaching (dahinter steckt ein Audio-Coaching in Form einer Computerstimme) feuert während des Trainings an (auf Englisch!) und sorgt so für richtig gute Motivation. Bei allen Workouts gibt es verschiedene Level je nach gewünschter Leistungsintensität. Schritte oder Distanz werden leider nicht gemessen.

Wie funktioniert die Moov Now im Praxistest?

Der Moov Now Tracker ist angenehm zu tragen. Für ein Workout muss das Smartphone immer mit dabei sein, damit der Tracker via Bluetooth mit der App verbunden ist. Zusätzlich sollte man Kopfhörer hinzunehmen, nur so kann man Anweisungen über die App erhalten.

Laufen mit der Moov Now ist echt motivierend, als Ziel kann man Schritte pro Minute oder einen Takt angeben. Beim Workout bekommt man dann den aktuellen Trainingsstand mitgeteilt, ist man zu langsam, feuert der Coach an. Sollte man fit oder einfach gut drauf sein, kann man in ein höheres Level wechseln. Doch nicht nur der Modus Joggen kann eingestellt werden, sondern auch Power Walking („Walko to sweat“) ist möglich. Den Tracker trägt man hier am Fußknöchel.

Der “At Home Coaching”-Modus enthält neben dem „Bootcamp“-Programm “7 Minute+” (aus dem Modus „Get toned in under 10 minutes“) auch ein “Cardio Boxing“-Programm (aus dem Modus „Have fun burning calories“). Für “Cardio Boxing” sollte man für eine genaue Messung idealerweise einen weiteren Moov Now Tracker verwenden, aber auch mit einem kann man das Training angehen.

Den „At Home Coaching“-Modus kann man überall machen, ob zu Hause im Wohnzimmer oder auf Dienstreise im Hotel. Dafür muss man sein Telefon aufrecht auf einer Kommode aufstellen, so dass Smartphone und Moov Now Tracker miteinander verbunden sind, die Bewegungen werden dabei gezählt. Nicht richtig ausgeführte Bewegungen werden dabei nicht gezählt. Im Test hat das viel Spaß gemacht, insbesondere die Anfeuerung durch den Coach motiviert unheimlich. Allerdings gibt es hier ein Manko: Die Bluetooth-Verbindung reißt gerne ab. Das nervt, insbesondere, wenn man gerade konzentriert trainiert. Beim Lauftraining mit dem Moov Now passiert dies nicht so häufig wie mit dem „At Home Coaching“-Modus.

Auch Schwimmtraining geht mit der Moov Now, diese ist schließlich wasserfest. Über die App kann man seine, im Schwimmbecken zurückgelegten Bahnen mit Zeit und Strecke nachverfolgen. Das Smartphone kommt natürlich nicht mit ins Wasser, die Synchronisation erfolgt im Nachhinein. Der Moov Core muss vor der Aktivität gedrückt werden und überträgt dann die Daten automatisch an die App.

Fazit

Die Moov Now ist ein Fitness Tracker, der mit einem super Preis-Leistungs-Verhältnis, Funktionalität und einem guten Coaching überzeugt. Der Tragekomfort ist angenehm und flexibel (Handgelenk oder Fußknöchel). Die App mit ihren abwechslungsreichen und umfassenden Trainingsmöglichkeiten macht einfach Spaß. Eine echte Alternative zu teuren Fitnessarmbändern und Apps.

Der Moov Now im WIE EINFACH-Online Shop für 79,00 € erhältlich.

Artikel vom   03. Mai 2016
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