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Kein betreutes Wohnen im Alter: Mit smarter Technik unabhängig bleiben

von Franziska Wischmann

Mehr als die Hälfte der Generation 65+ nutzen Internet. Warum? Statt auf betreutes Wohnen setzen sie auf Unabhängigkeit – mit smarter Technik kein Thema.

Sie heißen nicht mehr Senioren, sondern Best-Ager oder laut Zukunftsinstitut sogar Free-Ager. Nie zuvor war die Generation 65+ so interessiert, am Ball zu bleiben und ihr Leben so lange wie möglich frei und selbstbestimmt zu leben. Und noch nie standen der „Silver“-Generation dafür mehr Möglichkeiten offen. Online-Portale wie Wize.life oder feierabend.de haben sich auf diese Zielgruppe spezialisiert und vernetzen sie miteinander. Ältere Menschen können dort selbstverständlich Reisepartner, Wandergruppen oder Gleichgesinnte für Outdoor-, Kunst- und Kulturaktivitäten suchen. Und auch der „dritte Frühling“ wird nicht kategorisch ausgeschlossen. Die Philosophie dahinter: Wer sich so lange wie möglich eine funktionierende soziale Infrastruktur in unmittelbarer Wohnumgebung erhält, erhöht die Chancen, nicht in die Isolation abzudriften und stattdessen am Puls der Zeit zu bleiben. Betreutes Wohnen scheint Lichtjahre entfernt zu sein.

Selbstverständlich in WhatsApp-Gruppen

Das bildet sich auch in der Aktivität mit smarter Technik ab. Die Internetnutzung wird bei technik-affinen Rentnern immer selbstverständlicher. Selbst mit einem Smartphone scheinen viele ältere Menschen kaum noch Berührungsängste zu haben. Schon längst wird es nicht mehr allein genutzt, um mit den Enkeln in Kontakt zu bleiben. Immer häufiger gründen jung gebliebene Alte eigene WhatsApp-Gruppen, um in Bridge- oder Kegelrunden zu posten.

Gegen die Aussicht auf betreutes Wohnen hilft smarte Technik

In diesem Zusammenhang ist wenig verwunderlich, was jüngst auch Studien rund um Smart Home ans Tageslicht brachten: Senioren sind smarten Helfern insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit gegenüber aufgeschlossen. Sie erkennen darin eine Chance, so lange wie möglich zu Hause wohnen bleiben zu können, statt ins Altersheim zu müssen. Nach dem Notfallknopf, den fast 80 Prozent für sinnvoll erachten, rangieren auf Platz 2 smarte Bewegungsmelder und Anwesenheitssimulatoren, die Licht und Rollläden steuern können. 66 Prozent der Befragten hielten dies für eine denkbare Lösung. (Onlineumfrage auf Feierabend.de »Zuhause 4.0 statt Altersheim«, 1500 Befragte)

Ein smarter Fußboden ist die neueste Entwicklung

Vor dem Hintergrund der ständig älter werdenden Gesellschaft sehen auch Altersforscher Entwicklungen in diese Richtung als durchaus sinnvollen Trend an. 2060, so aktuelle Zahlen, wird jeder dritte Deutsche älter als 65 Jahre alt sein. Unter Hochdruck wird an Assistenzsystemen gearbeitet, die das Gesundheitssystem und Pflegekräfte entlasten und möglich machen sollen, dass alten Menschen der letzte Weg ins Altersheim erspart bleibt. Das deutsche Unternehmen Future-Shape etwa hat den Sensorboden SensFloor entwickelt, der unter dem Teppich platziert jede Bewegung registrieren soll. Es handelt sich um ein unsichtbares textiles Underlay mit integrierter Mikroelektronik und Sensoren. SensFloor erkennt, ob eine Person steht, geht oder gestürzt ist. Der Boden lässt sich außerdem mit anderen Smart Home Geräten vernetzen und mit Rufanlagen oder Beleuchtungssystemen koppeln. Bei einem Sturz werden automatisch Pflegekräfte und Angehörige alarmiert. Momentan ist SensFloor noch in der Testphase.

Für jene, die für den Anfang mit geringerem Aufwand schnelle und einfache Lösungen suchen, ist die Vernetzung über eine smarte Haussteuerung wie der EinfachSmart Home Base das Mittel der Wahl. Mit dabei sind viele sicherheitsrelevante Anwendungen, von Bewegungsmeldern über Sicherheitskameras bis hin zu einer 4-Tasten-Fernbedienung, mit der man auch ohne Smartphone smarte Geräte und Szenarien ganz einfach steuern kann. Wir haben die interessantesten Produkte und ihren Nutzen in unserem Smart Living Haus zusammengestellt. Schauen Sie doch einmal in unserem Smart Living Haus vorbei und lassen Sie sich zeigen, welche Anwendungen ganz einfach möglich sind.

Artikel vom   07. August 2017
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