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Fluxports laden kabellos an öffentlichen Plätzen

vonSönke Jahn

Was nutzt die beste kabellose Technologie, wenn sie unterwegs nirgends zur Verfügung steht. Das soll sich ändern dank Fluxports. Die laden kabellos an öffentlichen Plätzen.


Das will die Berliner FluxPort GmbH endlich ändern. Das junge Berliner Start-up will Bars, Cafés, Flughäfen, Lounges und Salons, sogar Mietwagen und etliche Orte mehr mit seinen FluxPorts ausrüsten. FluxPorts sind induktive Ladestationen für Smartphones, die ebenso nach dem schnurlosen Industriestandard Qi (sprich: tschie) funktionieren wie die erwähnten IKEA-Geräte.

Allerdings werden FluxPorts an für alle zugänglichen Plätzen stehen, zum Beispiel im New York Bar & Grill am Olivaer Platz in Berlin. Bei schwindender Akkukraft startet man unterwegs künftig die FluxPort-App für iPhones und Android-Handys und führt mit ihr flugs eine Standortsuche nach der nächstgelegenen Ladestation durch. Noch gibt es öffentliche FluxPorts allerdings erst in Berlin, Hamburg und Istanbul.

Nicht jedes Smartphone ist von Haus aus in der Lage, seinen Akku drahtlos aufzuladen. Weswegen iPhone- und Samsung Galaxy-Besitzer an den FluxPort-Stationen auch sogenannte Fluxys kaufen können, mit denen sie ihr Handy ruck zuck fit für die Ladestation machen. Fluxys fürs iPhone sind Handyschalen mit eingebauten, induktiven Stromabnehmer. Galaxy-Nutzer erwerben ihren Fluxy dagegen als Einleger, der im Gerät dauerhaft auf dem Akku platziert wird. Fluxys kosten einmalig zwischen 15 und 25 Euro.

Das Gute am kabellosen Qi-Standard ist, dass er unabhängig vom Hersteller funktioniert. Wer bereits ein Qi-fähiges Handy besitzt, braucht keinen Fluxy, um sein Gerät via FluxPort aufzuladen. Und wer seine Qi-Ladeschale fürs iPhone bei IKEA kaufte, braucht ebenfalls keinen Fluxy. Umgekehrt funktioniert ein Fluxy auch Qi-Ladestationen anderer Hersteller.


Hier geht es zu den Versionen als iOS-App und für Android

Und nicht zuletzt bietet die FluxPort GmbH nicht nur Ladelösungen für Läden und Geschäfte an, sondern auch für Privatanwender. Neben einen mobilen Zusatzakku mit Qi-Funktion nämlich eine Schreibtischlampe mit Ladestation im Fuß sowie eine Clock-Edition mit eingebautem Bluetooth-Lautsprecher, Thermometer, Wecker und Wireless Charger. Und sogar drahtlose Ladestationen fürs Auto: einen Qi-Cup, in den man einfach sein Smartphone hinein plumpsen lässt oder eine Lade-Halterung für die Windschutzscheibe, um darin zum Beispiel während der Fahrt seine Navi-App zu nutzen.

FluxPort gibt es in verschiedenen Varianten für zuhause und für das Auto:
z.B. als Clock Edition, Car Cup, Lux Edition und Car Hug.

Fotos: © www.fluxport.com

Artikelvom  03. Juli 2015
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