Zum Chat

  • 4608x3456HUAWEI-NXT-L29mamaRoo-3D-3_WEB.jpg

Davon träumen Eltern: Eine smarte Babywippe

vonRob Vegas

Dieses moderne Gadget für junge Eltern ist keine Studie aus einem fernen Jahrhundert, sondern schon im Handel erhältlich. Die mamaRoo 3D Babywippe schaukelt das Baby automatisch via App für iOS und Android.

Was wünscht man sich als junger Vater im Alltag wirklich? Eine automatische Babywippe. Endlich nicht mehr endlos nachts durch die eigenen vier Wände mit dem Baby auf dem Arm herumlaufen müssen. Dafür muss es doch eine automatische Lösung geben. Sie könnte in manchen Nächten voller Geschrei auch ruhig drei Millionen Euro kosten. Man will endlich selbst schlafen dürfen.

Ein Name sorgt für Ärger

Die mamaRoo Babywippe kommt von der Firma 4moms. Das hat Verwunderung bei meiner Frau hervorgerufen. Warum denn nur für Mütter? Sollen sich denn Väter nicht um die Babys kümmern müssen? Warum nicht besser 4parents? Die Marketingabeteilung möchte sich vielleicht noch einmal diesem Thema gesondert annehmen. Ich für meinen Teil war allerdings Feuer und Flamme für die smarte Babywippe. Vor allem hat der Hersteller schon beim Karton an den Kunden gedacht. Oftmals erhalte ich Testgeräte, packe sie aus und kriege sie nie wieder so zurück in den Karton. 4moms hat sogar in den großen Karton noch einmal jedes Element gedruckt. Somit hat es der Kunde sehr viel einfacher sie wieder zu verstauen. Diese kleinen Details vergessen die meisten Firmen oft. Das macht sofort einen guten Eindruck bei mir.

Logik beim Aufbau gefragt

Ich bin mir am Ende nicht so ganz sicher, ob jede normale Hausfrau die mamaRoo ohne Hilfe aufgebaut bekommt. Es sind zwar nur wenige Teile und die Anleitung ist gut, aber man muss dennoch sehr logisch mitdenken und die verschiedenen Bauteile richtig zusammenstecken. Allerdings ist es auch kein Hexenwerk. Innerhalb von zehn Minuten hat man mamaRoo ausgepackt und ans Stromnetz angeschlossen. Dabei bemerkt man dann auch erst einmal die Dimensionen dieser Babywippe. Das ist schon ein Brummer und darf natürlich auch für eine gute Standfestigkeit nicht zu leicht konstruiert sein. Trotzdem hat man dann ein ziemlich modernes Raumschiff in der Wohnstube stehen, welches durch den Aluminiumrahmen wirklich nach dem Jahr 2016 aussieht. Moderner geht es eigentlich nicht. Ich hatte das Gerät jetzt über mehrere Wochen im Einsatz. Jeder Gast in der Wohnung hat uns auf die mamaRoo angesprochen. Nur wie smart ist sie eigentlich?

Das eigene Baby per App schaukeln

Eine moderne Babywippe ist natürlich auch per App ansteuerbar. Immerhin sind wir hier im Smart Living Blog unterwegs. Man kann die mamaRoo nicht nur mit einer eigenen App steuern, sondern sogar Musik vom Smartphone über die eingebauten Lautsprecher der Babywippe erklingen lassen. Die mamaRoo besitzt an der Unterseite ein Display und Tasten unter einer Gummioberfläche. So kann man verschiedene Modi der Schaukel auswählen. Autofahren, Känguru, Baumschaukel, Wiege und Wellen stehen hier zur Verfügung. Dazu kann man auch noch die Intensität der verschiedenen Programme justieren. Das geht kinderleicht mit den Tasten am Gerät. Versteht man auch in wenigen Sekunden, ohne auch nur ins Handbuch gesehen zu haben. Auf der rechten Seite kann man dazu noch verschiedene Sounds anwählen, welche das Baby beruhigen sollen. Dabei handelt es sich um Naturklänge wie ein rauschender Ozean, einen Lüfter, oder den Herzschlag einer Mutter. Das ist schon der Funktionsumfang. Über einen Klinkenstecker (Kabel ist dabei) kann man optional noch eigene Musik über die Lautsprecher abspielen lassen.

Ein hörbares Gadget

Ich hatte die mamaRoo länger im Einsatz und finde vor allem immer den Alltag mit so einem neuen Gerät spannend in der Praxis. Erst nach mehreren Tagen bemerkt man neue Dinge, welche erst einen Gesamteindruck vom Gerät erzeugen können. Diese Babywippe ist ein ziemlich cooles Gadget. Es ist eine zusätzliche Hilfe für Eltern im Alltag, aber man hört sie auch. Ganz leise ist die mamaRoo leider nicht, aber irgendwo muss der Motor ja auch ein paar Kilo Menschenfleisch schaukeln. Muss man sich drüber bewusst sein. Vor allem aber ist die mamaRoo ein echter Staubmagnet. Sie zieht den Hausstaub förmlich an. Da kann man glatt täglich mit dem Staubtuch Richtung Babywippe laufen. Sie braucht auch Platz. Man kann sie nicht einmal schnell in das Schlafzimmer stellen. Bei uns hatte sie am Ende ihren festen Platz im Wohnzimmer. Man sollte sich also schon vor einem Kauf einen freien Platz dafür in der Wohnung suchen.

Die App zur Babyschaukel

Die App ist einfach aufgebaut und auch das Pairing per Bluetooth hat schnell und unkompliziert funktioniert. Mit dieser App kann man die Sounds und die Bewegungsmodi auch lässig von der Couch steuern. Das ist ein cleveres Feature und gut gelöst. Hier hat der Hersteller meiner Ansicht nach sehr viel richtig gemacht. Die Bedienung ist am Gerät und mit der App extrem einfach. Ich bin kein Freund von dicken Handbüchern. Nur die wichtigste Frage ist damit noch nicht beantwortet. Lohnt sich diese Investition auch für ca. 300 Euro im Alltag mit einem Baby? Bringt eine mamaRoo 3D den gewünschten Effekt und hält das Kind ruhig? Aus diesem Grund hatte ich die smarte Babywippe gleich länger im Test. Ich wollte es wirklich wissen. Müsste ich nie wieder nachts mit Tom durch die Wohnung laufen? Könnte ich ihn am Nachmittag einfach in der mamaRoo ablegen? Wie fährt Tom auf diese smarte Schaukel ab? Bringt sie mir den erhofften Segen?

Jedes Baby ist anders

Ich hatte es am Anfang schon einmal erwähnt. Mitunter schreit ein Baby und lässt sich nicht mehr beruhigen. Dann muss man es wiegen, schaukeln und irgendwie beruhigen. Das kann lange dauern. Eigentlich möchte man dafür einen Automaten haben. Jeden Preis wäre man dafür bereit zu zahlen. Und wie hat sich die MamaRoo im Alltag meiner Familie geschlagen? Leider nicht gut. Am Anfang war es für Tom neu und er hat sich von der mamaRoo in den Schlaf wiegen lassen. Er fand auch die Muster vom integrierten Mobile spannend. Doch schon nach ein paar Tagen mit mamaRoo bemerkte er den Unterschied zwischen einem Menschen und einer Maschine. Ich konnte zwar die Programme noch einmal umstellen, doch nach einer Woche wollte er auf keinen Fall mehr in die automatische Babywippe.

Cleverer Junge! Er hat es gemerkt. Hier wippen nicht Papa und Mama, sondern ein Automat. Heute wippe ich ihn wieder manuell mit dem Fuß und einer günstigen Babywippe. Das mag er komischerweise lieber. Ich fände es jetzt aber sehr mies gegenüber dem Hersteller hier ein schlechtes Fazit zu ziehen. Jedes Kind ist anders. Es kommt hier auf viele Faktoren an. Wie alt ist mein Kind? Wie oft will ich dieses Gadget nutzen? Mag mein Kind vielleicht ein Programm sehr und reagiert auf einen Sound sehr gut? Man muss es wirklich im Einzelfall testen. Vor allem aber hat mich mamaRoo von der Qualität her überzeugt. Das Gerät ist seinen Preis wert und auch die App macht im Alltag Sinn. So kann man bequem auf der Couch sitzen und per Smartphone den Schaukelmodus leicht verändern. Man hat hier wirklich auch bei der Getstaltung vom Mobile mitgedacht. Den Einsatz kann man mit Reissverschlüssen herausnehmen. Eigene Musik abspielen und andere Babys und Kleinkinder werden sicher besser auf die verschiedenen Modi reagieren.

Nur Tom will halt doch lieber analog mit dem Fuß geschaukelt werden. Der ist halt smart.

 

 

      

  • mamaRoo
    mamaRoo
  • mamaRoo 3D
    mamaRoo 3D
  • mamaRoo 3D
    mamaRoo 3D
  • mamaRoo 3D
    mamaRoo 3D
  • mamaRoo 3D
    mamaRoo 3D
  • mamaRoo 3D
    mamaRoo 3D
Artikelvom  17. Juni 2016
SpeichernAbbrechen
Ähnliche Artikel