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Alarmanlage: So schützen Sie sich in der Ferienzeit

von Franziska Wischmann

Auch wenn in der Ferienzeit nicht signifikant mehr eingebrochen wird – mit Alarmanlage und Überwachungskameras steigt das Gefühl der Sicherheit.

Sicherheit ist eine sehr persönliche, subjektive Sache. Manch einer kann erst richtig entspannen, wenn sein Zuhause den Sicherheitsvorkehrungen von Fort Knox entspricht. Oder wenn er viele Tausend Kilometer entfernt weiß, was zu Hause los ist. Das ist inzwischen problemlos möglich. Denn die neue Generation an smarten Sicherheitsgadgets lässt sich bequem per App steuern, gleichgültig, wo man sich gerade aufhält. Mit Hilfe von Alarmanlage, Bewegungsmeldern und Kameras, die auch in der Dunkelheit gestochen scharfe Bilder liefern, kann man sich selbst auf der anderen Seite des Globus auf dem Display seines Smartphones oder Tablets informieren, ob zu Hause alles mit rechten Dingen zugeht. Manchem bedeutet dieses Peace-of-Mind-Gefühl viel, insbesondere im Urlaub.

Experten der Kriminalpolizei, die potentielle, von Einbrechern gnadenlos ausgenutzte Einfallstore kennen, geben auch für die Urlaubssaison gute Hinweise zu wichtigen Sicherheitsstandards. Und die sollte wirklich jeder auf dem Schirm haben. Denn die besten Überwachungskameras, Alarmanlagen und Bewegungsmelder nützen nichts, wenn Einbrecher schnell und leise Fenster und Türen aufhebeln können, weil diese nicht ausreichend gesichert sind. Das Credo der Experten: Die Außenhaut eines Hauses sollte mindestens Resistance Class 2 haben, also einem Angriff rund 5 Minuten standhalten können. Ihre Erfahrung: Haben es Einbrecher innerhalb dieses Zeitraums nicht geschafft, einzudringen, brechen sie den Versuch in der Regel ab. Die Zahlen dazu sind amtlich: Die Zahl der gescheiterten Versuche ist in 2016 auf 44 Prozent gestiegen. Das bedeutet: knapp die Hälfte aller Einbruchversuche konnte verhindert werden.

Wachsamkeit und Neugier sorgen für mehr Sicherheit

Für zusätzliche Sicherheit sorgen Szenarien, die für heimliche Beobachter nicht zu durchschauen sind. Überquellende Briefkästen in der Ferienzeit sprechen eine eindeutige Sprache. Deswegen empfehlen Sicherheitsstrategen, mit Nachbarn oder nahestehenden Personen einen guten Austausch zu pflegen und sie über längere Zeiten der Abwesenheit zu informieren. Auch gesunde Neugier und Wachsamkeit gehören dazu. Eine fremde Person im Treppenhaus oder auf dem Nachbargrundstück? Sprechen Sie diese aktiv an und fragen Sie, was sie dort zu suchen hat und ob Sie helfen können. Transparenz verschafft zusätzliche Sicherheit.

Anwesenheit vortäuschen, auch wenn keiner zu Hause ist

Smarte Outdoorkameras wie etwa die Netatmo Presence behalten nicht nur schwach ausgeleuchtete Bereiche im Blick. Bei Bewegung wird ein Strahler aktiviert, der alles in gleißendes Licht taucht. Aber auch für den Innenbereich gibt es viele gute Möglichkeiten, den Eindruck von Anwesenheit vorzutäuschen. Das Licht geht zu unterschiedlichen Zeiten in verschiedenen Zimmern an. Wer sich der Wohnung oder dem Haus nähert, hört vielleicht sogar laute Musik. Jedes Szenario ist ganz einfach mit einer smarten Haussteuerung wie der EinfachSmart Home Base programmierbar und über eine App von überall aus steuerbar.

Wem das noch nicht reicht, der kann auch auf eine professionelle Housesitting-Agentur zurückgreifen. Dort bieten Housesitter ihre Dienste an, während längerer Abwesenheiten das Haus zu bewohnen, nach dem Rechten zu sehen und mit bloßer Präsenz potentielle Einbrecher auf Abstand zu halten.





Artikel vom   13. Juli 2017
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