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5 Gründe, auf E-Bikes umzusteigen

von Franziska Wischmann

Sie sind schnell, machen Spaß und schonen die Gelenke. Und das sind nur 3 von 5 Gründen, auf E-Bikes umzusteigen.

E-Bikes nehmen an Fahrt auf – im wahrsten Sinne des Wortes. Laut aktuellen Erhebungen verzeichnen sie zweistellige Zuwachsraten. Und es sind nicht mehr nur rasende Rentner, die damit unterwegs sind. E-Bikes werden vor allem für sportliche Mountainbiker und Berufspendler immer attraktiver, die das Rad als tolle Alternative wahrnehmen, die Zeit und Geld spart und auch noch fit hält. Wir sind den Gründen mal auf den Grund gegangen...

1. E-Bikes sind schnell und ideal für Berufspendler

Zugegeben: Berge sind in Hamburg Mangelware. Allerdings gibt es amtliche Steigungen – und die nicht zu knapp. An so einer „hing“ oder besser: trat ich im Stehen, als ich einen kleinen Luftzug spürte. Zu meinem Erstaunen flitzte kein Fahrradkurier an mir vorbei, sondern eine Frau mit Hosenanzug und Laptoptasche. Im Sitzen natürlich und tiefenentspannt. Wow, dachte ich, nicht übel, die Lady. Ein genauer Blick an der nächsten Ampel beruhigte mein lädiertes Ego: Das Fahrrad, mit dem sie mich locker abgehängt hatte, war ein E-Bike. Ihre Leistung des Strampelns basierte auf technischen Daten. Der Kraftaufwand des Radelns wird nämlich durch einen Motor unterstützt, der einem bis zu 275 Prozent Leistung abnimmt. Schluss mit Steigungen, Gegenwind und Schwitzen. 1:0 für die Hochsteckfrisur und damit offensichtlich ein ideales Fortbewegungsmittel für Berufspendler, die formvollendet im Büro ankommen müssen.

2. E-Bikes sparen Geld und Zeit

Ein einfaches Rechenbeispiel: Ein Liter Super bleifrei kostete im Juni 1,30 Euro. Eine Akkuladung für ein E-Bike liegt im Schnitt bei 15 Cent. Mit der Akkuladung kann man rund 40 Kilometer Strecke machen, bevor einem der Saft ausgeht. Aber auch dann bleibt man nicht liegen. Der unterstützende Motor fällt flach und man muss einfach mehr treten. Das ist zwar nicht toll, aber tolerabel. Mit einem Liter Super bleifrei kommt man dagegen gerade mal 13 bis 15 Kilometer weit. Und wenn der Tank leer ist, ist Ende Gelände. Mit dem E Bike können Sie außerdem locker jeden Stau umfahren. Und wenn Sie parken wollen, müssen Sie sich nicht erst umständlich 20 Mal um den Block kurven, bis Sie eine Lücke gefunden haben. Sie können Ihr Elektro-Fahrrad direkt vor der Tür anschließen.

3. E-Bikes schonen die Umwelt

Wenn man es ganz genau nimmt, kommt auch ein E-Bike nicht ganz ohne Emissionen aus. Nicht während des Fahrens natürlich, sondern weil das E-Bike zum Aufladen an die Steckdose muss. Im deutschen Mix der verschiedenen Stromquellen entstehen pro Kilowattstunde rund 600 Gramm CO2. Aber der CO2-Ausstoß eines E-Bikes liegt damit trotzdem bei einem Bruchteil dessen, was ein Auto in die Luft jagt: Gerade einmal 6 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer werden dem Elektro-Fahrrad angelastet. Im Vergleich dazu liegt der CO2-Footprint eines Kleinwagens um ein Vielfaches höher. Ein Kleinwagen stößt ungefähr 160 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer aus.

4. E-Bikes erleichtern den Wiedereinstieg nach Verletzungen

Wer eine Verletzung auskurieren muss, tut sich mit einem Elektrorad deutlich leichter als mit einem normalen Bike. „Man kann den Widerstand der Regenerationsphase anpassen und so bänder- und gelenkschonend die Muskulatur langsam wieder aufbauen“, bestätigt der Hamburger Kniespezialist Dr. Stefan Schwade vom Orthopädikum Neuer Wall. Die leichte Bewegung kann den Genesungsprozess zusätzlich beschleunigen, weil die Blutzirkulation angeregt wird und Abbaustoffe schneller aus dem Körper transportiert werden.

5. E-Bikes werden unter Topsportlern immer beliebter

Gerade im Bereich Mountainbiking nehmen Elektroräder richtig an Fahrt auf. Was Sportler an dem unterstützten Fahren so klasse finden? Dass sie sich viel extremere Touren vornehmen können. Außerdem scheint attraktiv zu sein, dass man immer selbst entscheiden kann, welche Steigungen man selbst bewältigen will und welche lieber mit ein bisschen Rückenwind. Auch die Profiszene greift immer öfter auf Mountainbikes zurück. Und das aus zwei Gründen: Mit dem Elektro-Mountainbike können Trainer an ihren Schützlingen dran bleiben und mehr auf Technik und Belastungspitzen achten. Und auch die Sportler haben durch unterstützte Motorleistung die Möglichkeit, sich im Training voll auf die Technik zu konzentrieren.

Fazit: E-Bikes machen einfach Spaß! Sie sind ein ideales Fortbewegungsmittel und kommen immer öfter als „Zweitwagen“ zum Zuge. Sie fördern Bewegungsabläufe und halten fit und gesund.

Artikel vom   22. Juni 2016
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