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5 coole Spartipps beim Kühlen

von Franziska Wischmann

Kühl- und Gefriergeräte verbrauchen fast 1/5 des gesamten Stroms im Haus. Wir verraten 5 coole Spartipps zum Kühlen, die helfen den Verbrauch zu reduzieren.

Spartipp 1: Kühle Umgebung

Zugegeben: Das klingt fast zu banal, um noch einmal damit um die Kurve zu biegen. Und manchmal ist es auch einfach nicht zu ändern, weil der Platz in der Küche es nicht hergibt: Aber Kühlgeräte brauchen ein kühles Umfeld. Stehen sie neben Herd- oder Backofen, laufen sie öfter mal auf Hochtouren, um ihren Level zu halten. Das Gleiche gilt natürlich für Gefriergeräte: Diese mögen es sogar noch kühler, also wenn möglich im Keller platzieren. Grundsätzlich gilt: Je kühler die Raumtemperatur, desto höher die Energieeinsparung – so einfach ist das. Ebenso wichtig ist, auf gute Belüftung der Geräte zu achten.

Spartipp 2: Öfter mal Abtauen

Spätestens, wenn sich eine Eisschicht an der Rückseite des Kühlschranks gebildet hat, ist es ein deutliches Zeichen, dass das Gerät abgetaut werden muss. Zugefrorene Wände und Eisfächer sehen zwar nach Nordpol aus, aber die Kühlleistung sinkt bei steigendem Stromverbrauch rapide. Sollte Ihr Kühlschrank eine No-Frost-Funktion haben, macht diese zwar regelmäßiges Abtauen überflüssig, allerdings frisst sie auch eine Extra-Ladung Strom. Nur wer ständig an das Gefrierfach muss, sollte die No-Frost-Funktion aktivieren. Sie verhindert, dass durch häufiges Öffnen und Schließen zu viel Feuchtigkeit eindringt.

Spartipp 3: Kleiner ist billiger

Klar, die großen amerikanischen Kühlschränke machen optisch schon was her. Aber sie sind auch echte Energieschleudern. Völlig absurd wird es, wenn solche 400 Liter-Geräte mit einer Tüte Milch und zwei Flaschen Bier gefüllt werden. Das ist ein bisschen so, wie einen leeren Tanzsaal zu heizen. Für die richtige Größe gibt es eine goldene Regel: Pro Person sind ca. 50 Liter Nutzinhalt ausreichend, ein Single kommt also locker mit 100 bis max. 140 Litern Volumen aus. Und der amerikanische Kühlschlitten? Sollte lieber in einem großen Mehrfamilienhaus zum Einsatz kommen.

Spartipp 4: Geschlossene Gesellschaft

Es soll ja Menschen geben, die während des Trinkens der eisgekühlten Limo die Kühlschranktür offen stehen lassen. Schön blöd. Schneller kann man seine Energiekosten nicht nach oben schrauben. Schärfen Sie auch das Bewusstsein Ihrer Familienmitglieder für folgende Regel: Jeder überlegt vorher, was er aus dem Kühlschrank holen will (möglichst ist dieser auch so aufgeräumt, dass man sofort findet, was man sucht). Ebenfalls schlau: Sortieren Sie Ihre Einkäufe vor, sodass das Verteilen ins Käse- oder Gemüsefach nicht endlos dauert. Sind die Dichtungen des Kühlschrankes richtig porös, müssen sie ausgetauscht werden. Dadurch kann zu viel Energie entweichen. Wer das Gerät reinigen will, sollte vorher den Stecker ziehen. Und noch etwas: Solange Speisen und Getränke noch warm sind, müssen sie draußen bleiben, sonst wird unnötig Strom beim Herunterkühlen gefressen.

Spartipp 5: Mehr Kälte geht nicht

Wie kalt ist kalt genug? Die optimale Temperatur in Kühlschränken liegt bei 7 Grad Celsius und in der Tiefkühltruhe bei -18 Grad. Dabei halten sich Nahrungsmittel optimal und es wird nicht unnötig viel Strom verballert.

Extra Tipp zum Kühlen

Schon 10 Jahre alte Geräte verbrauchen richtig viel Strom. Wer sich einen neuen Kühlschrank zulegt, sollte unbedingt auf die Effizienzklasse A+++ achten. Mit ihr senkt sich der Stromverbraucht um die Hälfte! In barem Geld bedeutet das: 63 Euro pro Jahr können Sie locker sparen.

Foto: © Thinkstock

Artikel vom   20. Juli 2015
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