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unterstützt den
Klimaschutz

Im Rahmen des MeinKlimaTarif nutzen wir ausschließlich klimaneutrales Gas. Treibhausgase sind ein weltweites Problem, welches Sie nicht nur in Ihrer Heimat unterstützen können. Mit dem MeinKlimaTarif unterstützen Sie weltweite Klimaschutzprojekte die nach dem internationalen Gold Standard VER zertifiziert sind. Der Gold Standard VER gehört zu den strengsten und angesehensten Standards für Klimaschutzprojekte im freiwilligen Emissionshandel. Projekte, die nach dem Gold Standard zertifiziert sind, müssen zu einer ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Region beitragen.

China: Kochen mit der Kraft der Sonne

Verbesserung der Lebensbedingungen in 50.000 chinesischen Haushalten

China ist eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Kohle ist in vielen Teilen des Landes im Überfluss vorhanden und wird oft in einfachen Kochern verbrannt. Die ineffizienten Kohlekocher sind eine bedeutende Emissionsquellen und tragen massiv zur Luftverschmutzung bei. Trotz großer Anstrengungen ist die Elektrifizierung in China noch nicht weit vorangeschritten – es ist davon auszugehen, dass im Jahr 2030 der Anteil der verwendeten Kohlekocher bei rund 20 Prozent liegen wird.

Das Projekt „Solarkocher statt Kohlefeuer“ in Zentralchina hat das Ziel insgesamt 50.000 moderne Solarkocher in den Haushalten auf dem Land und in den Provinzstädten zu installieren.

Über die Minderung von Treibhausgasemissionen hinaus trägt das Projekt dazu bei die Lebensbedingungen in 50.000 chinesischen Haushalten zu verbessern. 
Der Betrieb der Kohle-Kocher in Wohnräumen führte zu gefährlichem Rauch und damit gesundheitlichen Schäden.

Das Projekt trägt auf vielfältige Weise zur nachhaltigen Entwicklung der Region bei. Indirekt werden z. B. Emissionen von Schadstoffen wie Schwefeldioxid, Ruß und Feinstaub vermieden, im Bereich des Baus und des Vertriebs der Solarkocher wurden Arbeitsplätze geschaffen, die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen reduziert und damit auch Gefahr der Abholzung und Entwaldung in der Projektregion .

Das Projekt wurde vom TÜV Rheinland validiert, vom TÜV Rheinland verifiziert und verfügt über einen VER Gold Projektstandard.

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Türkei: Soma-Polat Windpark

Nachhaltige Entwicklung durch Windkraft in der Türkei

Mit starkem und stetigem Wind ist der Westen der Türkei ideal für die Nutzung von Windenergie. Im Soma-Polat-Windpark in den Provinzen Manisa und Balikesir wurden 119 Windräder installiert. Mit einer Kapazität von 0,9 MW pro Windrad und 2 MW pro Windrad werden über zwei Typen von Windturbinen rund 460 GWh erzeugt.   Im letzten Jahrzehnt ist die türkische Wirtschaft jährlich um sieben Prozent und mehr gewachsen. Um den zeitgleich steigenden Strombedarf zu decken, wurden neben Atomkraftwerken bisher hauptsächlich riesige Wasserkraftwerke im politisch instabilen Südosten des Landes gebaut. Die Stauseen bedecken dabei zuvor landwirtschaftlich genutzte Flächen und bedrohen zusätzlich auch Kulturerbe. In den an den Grenzregionen gelegenen Flüssen führt dies zur Konfikten über Wasserrechte und Wassernutzung.

Das Projekt senkt den Ausstoß von Treibhausgasen jährlich um über 271.000 Tonnen CO2. Darüber hinaus trägt das Projekt durch Arbeitsplätze, dezentrale Energieversorgung und ein stärkeres Bewusstsein für die Notwendigkeit des Klimaschutzes zur nachhaltigen Entwicklung der Region bei.

Die Einnahmen aus dem Verkauf von Klimaschutzzertifikaten haben dieses Projekt erst möglich gemacht. Nach wie vor sind die Finanzierungsbedingungen für erneuerbare Energieanlagen in der Türkei schwierig zu realisieren. Trotz der Liberalisierung des Energiemarktes ist dieser stark reguliert und von der öffentlichen Hand dominiert. Das Projekt wurde vom TÜV Rheinland validiert, vom Bureau Veritas verifiziert und verfügt über einen VER Gold Projektstandard.

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Türkei: Wasserkraftwerk an der Küste des Mittelmeeres

Saubere Energie für rund 11.000 Haushalte

Die Türkei ist unter den OECD-Staaten das Land mit dem größten Anstieg des Strombedarfs, der hauptsächlich über Öl und Erdgas befriedigt wird. Damit ist die Türkei hochgradig von Brennstoffimporten abhängig.

Durch den Zubau konventioneller Kraftwerke würde der Austoß von Treibhausgasemissionen steigen lassen. Durch Investitionen in umweltfreundlichen Kraftwerke soll der steigende Energiebedarf der Türkei auf nachhaltige Weise gedeckt werden.

Das Projekt in der Nähe von Kahramanmaras (Mittelmeeregion der Türkei) zur Errichtung eines modernen Laufwasserkraftwerkes versorgt die Region mit rund 32.000 Megawattstunden und liefert damit genug Energie, um rund 11.000 Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen.

Das Projekt unterstützt in der Bau- und Betriebsphase die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region. Die Emissionen von Schadstoffen wie Schwefeldioxid, Ruß und Feinstaub wird durch die Erzeugung von sauberem Strom reduziert, die Energieversorgungslage wird in der Region nachhaltig gestärkt. Die Abhängigkeit von Brennstoffimporten wird verringert.

Das Projekt wurde vom Bureau Veritas validiert, vom Bureau Veritas verifiziert und verfügt über einen VER Gold Projektstandard.

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