Was ist Ökostrom?

Ökostrom wird auch „grüner“ Strom genannt, weil er aus erneuerbaren (regenerativen) Energiequellen erzeugt wird. Zu ihnen gehören Biomasse, Wind, Sonne und Wasser. Ökostromanbieter verpflichten sich, genauso viel Ökostrom in das Stromnetz einzuspeisen, wie ihre Kunden entnehmen. Weil alle Verbraucher Strom aus demselben Verbundnetz beziehen und Strom physikalisch immer gleich ist, hat der Bezug von Ökostrom keine direkte Auswirkung auf den beim einzelnen Kunden gelieferten Strom, sondern auf den Energiemix insgesamt.

Hier gilt es zu unterscheiden zwischen Tarifen, die Strom aus erneuerbaren Energiequellen anbieten, und Tarifen, bei denen konventioneller Strom durch Kauf von sogenannten GoO-Zertifikaten (Guarantee of Origin) „aufgewertet“ wird.

Das EECS-GoO-System beruht auf der EU-Richtlinie 2009/28/EG und ermöglicht den Handel mit Grünstromzertifikaten (Herkunftsnachweisen). Diese werden für jede Megawattstunde grünen Stroms ausgestellt und können unabhängig von der physikalischen Stromproduktion gehandelt werden. Sie dienen als Nachweis für eine umweltfreundliche Stromproduktion.

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