Was ist die Ökosteuer?

Der Begriff "Ökosteuer" dient seit 1999 im allgemeinen Sprachgebrauch als Sammelbegriff für Steuern, die auf den Verbrauch nicht erneuerbarer Energieträger, wie zum Beispiel Benzin, Kohle oder Gas erhoben werden.
Dazu zählen u.A. die Stromsteuer oder die Mineralölsteuer. Auch im Automobilsektor wird fortlaufend das Thema behandelt hinsichtlich der Feinstaubbelastung.

Besteuert wird allein die verbrauchte Menge. Mit der Ökosteuer soll umweltschädliches Verhalten in den Bereichen Energie und Verkehr verteuert werden, um so die Nutzung der nachhaltigen Energien zu fördern.
Begrenzte, fossile Energien wie z.B. Erdöl werden langfrisitg einen fortlaufenden Preisanstieg erfahren. Durch die Ökosteuer wird schon heute an das immer hohe Preisniveau dieser fossilen Energien herangeführt.

Strom aus besonderen Quellen wie z.B. aus erneuerbaren Energien oder aus Mini- oder Mikro-Kraftwärmekopplungsanlagen kann unter bestimmten Voraussetzungen von der Stromsteuer befreit werden, z.B. wenn das Netz ausschließlich aus erneuerbaren Quellen gespeist wird.

Des Weiteren gibt es Ausnahmeregelungen für Industriebereiche mit einem hohen Energieverbrauch. Das wiederum führt zu einer Diskussion, ob dadurch Modernisierungen und technische Innovationen, mit ökologischer Relevanz, ausbleiben.

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2017: 6,880 ct/kWh
2016: 6,354 ct/kWh
2015: 6,170 ct/kWh
2014: 6,240 ct/kWh ...

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