Reduzierung globaler C02-Emissonen

So funktioniert der MeinKlimaTarif Gas

Treibhausgase wirken weltweit und stellen ein globales Problem dar. Für den Klimaschutz ist entscheidend, dass Treibhausgase reduziert oder vermieden werden. Wo diese Vermeidung bzw. Reduzierung stattfindet, ist jedoch unerheblich. Daher kann die Menge Ihrer vor Ort verursachten Treibhausgase an anderer Stelle – zum Beispiel in Entwicklungsländern – ausgeglichen werden.

Um dies zu erreichen, kaufen wir Zertifikate aus sozio-ökologisch wertvollen Klimaprojekten und lassen sie durch unseren Partner First Climate Group stilllegen, das heißt, diese Zertifikate werden vom Markt genommen und können nicht mehr an Dritte weiterverkauft werden. So reduzieren bzw. vermeiden wir durch Investition in regenerative Energien in Deutschland, der Türkei und in Schwellenländern wie Indien und Brasilien CO2-Emissionen.

Die von uns unterstützten Klimaprojekte entsprechen internationalen Standards – zum Beispiel dem CDM Standard der Vereinten Nationen und dem VER Gold Standard des WWF – oder sind nach dem VER+ des TÜV SÜD zertifiziert.

Unterstützte Klimaschutzprojekte

Windpark in der Marmara-Region, Türkei

Windpark in der türkischen Marmara-Region – Gold Standard

Dieser Windpark mit 60 MW Kapazität unweit Istanbuls wird konventionell erzeugten Strom verdrängen und somit den Ausstoß von Treibhausgasen vermeiden. Emissionen anderer Luftschadstoffe wie z. B. Rußpartikel werden vermindert. Der Marmara-Windpark hat in der Türkei Pilotcharakter für den Ausbau erneuerbarer Energien, die – ohne Wasserkraft – bislang nur 0,2 % der Gesamtstromerzeugung ausmachen.

Der Bau, der Betrieb und die Instandhaltung des Windparks schaffen neue Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung. Dies wiederum führt zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum und einem verbesserten Lebensstandard in der Region.

Das Projekt entspricht den Qualitätskriterien des Gold Standards.

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Biomasse im Amazonasgebiet, Brasilien

Brennstoffwechsel von Regenwaldholz zu Biomasse in Brasilien

Um die Abholzung des „Treibhausgas-Killers“ Amazonas-Regenwald zu vermeiden, unterstützt das Projekt den Brennstoffwechsel zu Acai Samen und Sägespänen zur Befeuerung der Öfen in zwei kleinen Keramik-Produktionsstätten. Darüber hinaus zeigt es den lokalen Wirtschaftsakteuren vielversprechende Alternativen zur Ausbeutung ihrer Umwelt auf.

Acai Samen sind Abfallprodukte einer in der Region konsumierten Palmfrucht. Ohne das Projekt würden die Abfälle in offenen Halden verrotten und erhebliche Methanemissionen verursachen.

Das Projekt ist vom TÜV Nord nach dem Voluntary Carbon Standard 2007 und der Social Carbon Methodology validiert.

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Energieeffizienzsteigerung in der Stahlindustrie, Indien

Energieeffizienzsteigerung in der Stahlindustrie, Indien

Das Projekt nutzt die Abwärme eines Hochofens zur Elektrizitätserzeugung, die andernfalls ungenutzt in die Atmosphäre entweichen würde. Die wiedergewonnene Energie wird innerhalb des Werkes genutzt und ersetzt besonders CO2-intensiven Netzstrom.

In dem Eisenschwammwerk im Bundesstaat Chhattisgarh werden dazu ein mit Abwärme betriebener Dampfkessel, zwei 8-MW-Dampfturbine-Generator-Systeme sowie Versorgungssysteme installiert, die jährlich 82.000 MWh Strom erzeugen können. Ohne diese Maßnahmen würde der benötigte Strom weiterhin aus dem regionalen Netz bezogen, der überwiegend aus Kohle gewonnen wird und daher sehr viel CO2 und andere Luftschadstoffe freisetzt.

Darüber hinaus trägt das Projekt zu einer nachhaltigen Entwicklung der Region bei: Es schafft qualifizierte Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung und ist wichtiges Vorbild für den rationalen Umgang mit Energie. Dies ist nicht zuletzt wegen des ständig steigenden Energiebedarfs in Indien von zentraler Bedeutung.

Das Projekt ist nach dem Voluntary Carbon Standard validiert und verifiziert und als CDM-Projektaktivität registriert.

Format: PDF | Größe: 639 kB

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Kleiner Windpark in Indien

Kleinwasserprojekt in Karnataka, Indien – VER und CDM Standard

Dieses Projekt umfasst die Planung, Installation und den Betrieb eines kleinen Windparks zur Einspeisung von grüner Energie in das lokale Netz.

Zu dieser Farm gehören 12 Windturbinen, die in dem Bundesstaat Tamil Nadu installiert werden. Hiermit wird eine Gesamtleistung von 3.9 MW installiert. Neben der Verringerung von Treibhausgasemissionen durch den steigenden Anteil an Windenergie bei der Energiegewinnung, fördern die Projektaktivitäten die nachhaltige Entwicklung in der Region auf vielfältige Art und Weise. Dazu zählen unter anderem der Ausbau der Infrastruktur sowie die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen.

Das Projekt ist nach Voluntary Carbon Standard verifiziert.

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Einsparung von Feuerholz durch energieeffiziente Herde, Kambodscha

Einsparung von Brennholz durch energieeffiziente Kochherde, Kambodscha

Um die Abholzung von artenreichem Laubwald zu verringern, werden der Bevölkerung im Rahmen des Projekts Kochherde mit höherem Wirkungsgrad und verbesserter Wärmedämmung zur Verfügung gestellt.

In Kambodscha nutzen Millionen Familien Feuerholz und Holzkohle für das tägliche Kochen. Die verbliebenen Holzbestände reichen nicht aus, um den jährlichen Bedarf von 369.000 Tonnen Holz zur Herstellung von Holzkohle langfristig zu decken; die Wälder regenerieren langsamer als sie abgeholzt werden. Dadurch hat sich der Waldbestand seit den 1990er Jahren jährlich um 3 Produzent bzw. knapp 200.000 Hektar verringert.

Das Projekt trägt jedoch nicht nur zur Erhaltung der Wälder und der Artenvielfalt bei – es reduziert gleichzeitig die Emission von Rußpartikeln zum gesundheitlichen Wohl der Bevölkerung, die zugleich von einem verbesserten Energiezugang profitiert. Insbesondere Frauen werden weniger Zeit und Geld für die Beschaffung von Holz aufbringen müssen; langfristig wird dies sowohl die Ernährungssituation als auch die Betreuungssituation der Kinder verbessern. Zudem initiiert das Projekt die Gründung von Kleinunternehmen – zum Beispiel zur Herdherstellung, die wiederum neue Arbeitsplätze zur Verfügung stellen.

Das Projekt ist nach dem Voluntary Carbon Standard verifiziert.

Format: PDF | Größe: 639 kB

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